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Königshardt: Dooring-Unfall bei Radfahrprüfung

Ein 10-Jähriger wurde während einer Radfahrprüfung durch eine geöffnete Autotür verletzt. Die Polizei appelliert an die Rücksichtnahme im Straßenverkehr.

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Foto: Presseportal.de

Oberhausen (ost)

Am Dienstagmorgen (09.06.) ereignete sich während einer Radfahrprüfung auf der Straße Am Flaßdieck ein Dooring-Unfall, bei dem ein Kind verletzt wurde.

Die Radfahrprüfungen sind eine Form des Fahrradunterrichts, der von der Verkehrsunfallprävention der Polizei Oberhausen regelmäßig für Grundschulen angeboten wird. Ein Polizeibeamter für Unfallprävention führte gestern Morgen in Königshardt eine solche Unterrichtsstunde durch. An neuralgischen Abbiegestellen wurden von freiwilligen Eltern Warnposten aufgestellt, was jedoch keine absolute Sicherheit gewährleistet. Einem 10-jährigen Schüler, der mit seiner Klasse gegen 10:00 Uhr die Straße Am Flaßdieck befuhr und eine Warnweste trug, wurde dies bei seiner Radfahrprüfung schmerzlich zum Verhängnis. Plötzlich öffnete eine 64-jährige Frau die Fahrertür ihres am Straßenrand geparkten Fahrzeugs, und der Schüler konnte nicht mehr ausweichen. Es kam zur Kollision mit der Tür des Fahrzeugs, woraufhin er zu Boden stürzte und sich leicht verletzte.

Die Polizei Oberhausen appelliert: Die Gesundheit junger Verkehrsteilnehmer hängt maßgeblich von Ihrer Rücksichtnahme ab – achten Sie daher lieber einmal zu viel als zu wenig darauf, ob die Straße frei ist. Dies gilt besonders, wenn gerade eine Radfahrprüfung in Ihrer Nähe stattfindet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt wurden 450 Menschen getötet, 11.172 schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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