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Königswinter: Große Versammlungen in Bonn am Samstag, 21.03.2026

Zwei Kundgebungen in Bonn: eine in der Rheinaue und eine in der Innenstadt, beide verliefen friedlich.

Foto: Unsplash

Bonn (ost)

In Bonn fanden am heutigen Samstag (21.03.2026) zwei große Versammlungen statt: eine Kundgebung auf der Blumenwiese in der Bonner Rheinaue zum Thema „Die Lage in Syrien“ sowie eine Versammlung mit Aufzug in der Bonner Innenstadt zum Thema „Feuerwerk in der Rheinaue zu Rhein in Flammen/Bundesweites Böllerverbot“.

(siehe unsere Pressemeldung vom 19.03.2026: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/7304/6239016 )

Die Bonner Polizei hatte sich intensiv auf den Einsatz vorbereitet und war mit mehreren hundert Einsatzkräften vor Ort, um beide Versammlungen zu begleiten und zu schützen.

Die Kundgebung in der Rheinaue begann gegen 11:00 Uhr und endete gegen 19:00 Uhr. Die Versammlung, zu der sich in der Spitze bis zu 50.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – und damit deutlich mehr als vom Versammlungsleiter erwartet – einfanden, verlief friedlich.

Einzelne Teilnehmende der Versammlung mussten wegen gesundheitlicher Probleme, darunter Kreislaufprobleme, vom Rettungsdienst betreut werden.

Während der Versammlung und insbesondere während der An- und Abreise der Teilnehmenden kam es im Bereich der Rheinaue zu starken Verkehrsbeeinträchtigungen. Zur Regelung der Verkehrsströme sowie zum Freihalten der Rettungswege mussten die eingesetzten Beamtinnen und Beamten im Bereich der Rheinaue temporär Straßenzüge sperren.

Auf der Konrad-Adenauer-Brücke (BAB 562, Südbrücke) kam es zeitweise zu starken Rückstauungen, da zur Versammlung anreisende Fahrzeugführende am Rande beider Richtungsfahrbahnen der BAB 562 (Südbrücke) anhielten, um Mitfahrende aussteigen zu lassen, die sich von dort in die Rheinaue begaben. Kräfte der Autobahnpolizei und der Einsatzhundertschaft unterbanden dieses Verhalten und erteilten Platzverweise.

Im Bereich der Zufahrt zum Johanniterkrankenhaus mussten mit Unterstützung der Stadt Bonn mehrere verkehrsbehindernd geparkte Fahrzeuge abgeschleppt werden, um den Weg für Rettungsfahrzeuge frei zu machen.

Insbesondere um die Verkehrssicherheit bei der Abreise der Versammlungsteilnehmenden zu gewährleisten, sperrte die Polizei die Konrad-Adenauer-Brücke (BAB 562, Südbrücke) gegen 16:45 Uhr in beiden Richtungen. Um 19:15 Uhr konnte die Sperrung der AS Rheinaue auf die BAB 562 in Fahrtrichtung Beuel/Königswinter wieder aufgehoben werden. Die Konrad-Adenauer-Brücke (BAB 562, Südbrücke) wurde um 20:50 Uhr für beide Fahrtrichtungen wieder freigegeben.

Die Bonner Polizei informierte während des Einsatzverlaufs über ihre Social-Media-Kanäle sowie über das Lokalradio und den Verkehrsfunk über die Verkehrsbeeinträchtigungen und Sperrungen.

Die Versammlung mit Aufzug in der Bonner Innenstadt zum Thema „Feuerwerk in der Rheinaue zu Rhein in Flammen/Bundesweites Böllerverbot“ begann gegen 13:15 Uhr auf dem Münsterplatz und endete dort gegen 14:45 Uhr. In der Spitze nahmen an dem Aufzug, der über innerstädtische Straßen verlief, bis zu 1.000 Teilnehmende teil. Die Versammlung verlief ohne Störungen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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