Am Montagabend (2. November) wurden ein 61-Jähriger und eine 23-Jährige schwer verletzt. Für den Mann konnte Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden.
Kollision zwischen Radfahrern in Frechen

Frechen (ost)
Am Montagabend (2. November) erlitten ein 61 Jahre alter Radfahrer und eine 23 Jahre alte Radfahrerin bei einem Verkehrsunfall in Frechen schwere Verletzungen. Die Verletzungen des 61-Jährigen waren so gravierend, dass Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden konnte. Rettungskräfte versorgten beide und brachten sie in Krankenhäuser.
Nach aktuellem Kenntnisstand sei die 23-Jährige gegen 17.30 Uhr auf dem Radweg an der Lindenstraße in Richtung Ulrichstraße unterwegs gewesen. Zur selben Zeit sei der 61-Jährige auf diesem Radweg in Richtung Dr.-Tusch-Straße gefahren. In Höhe der Stresemannstraße stießen die beiden aus bisher ungeklärter Ursache zusammen. Sie fielen beide zu Boden und verletzten sich schwer. Ersten Ermittlungen zufolge hatte keiner der beiden Zweiradfahrer zum Unfallzeitpunkt einen Helm getragen.
Die hinzugezogenen Polizistinnen und Polizisten sicherten die Spuren und erstellten eine Verkehrsunfallanzeige. Vor Ort erhielten die Einsatzkräfte Unterstützung von einem Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Köln. Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme sperrte die Polizei die Unfallstelle bis etwa 20.30 Uhr. Die Beamtinnen und Beamten des Verkehrskommissariats ermitteln nun zu dem Unfall. Zeugen, die den Hergang schildern können, werden gebeten, sich telefonisch unter 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de zu melden.
Die Polizei Rhein-Erft-Kreis rät allen Rad- und Pedelecfahrenden, vor jeder Fahrt einen passenden Helm aufzusetzen. Zwar kann ein Fahrradhelm Verkehrsunfälle nicht verhindern. Er schützt jedoch wirksam vor schweren Unfallfolgen und kann Kopf- und Gesichtsverletzungen effektiv verhindern oder deren Ausmaß zumindest verringern. (jus)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
In Nordrhein-Westfalen wurden 2023 insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle erfasst. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden (9,92 %), 13.559 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (2,13 %), 3.764 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,59 %) und 556.792 übrige Sachschadensunfälle (87,36 %). Für die Ortslage wurden 55.296 Unfälle innerorts (8,68 %), 17.437 außerorts ohne Autobahnen (2,74 %) und 6.889 auf Autobahnen (1,08 %) angegeben. Dabei wurden 450 Menschen getötet, 11.172 schwer und 68.000 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)







