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Kontrolle an Schulstraße: Polizei stellt Verstöße fest

Beamte der Polizeiwache in Neuss kontrollierten Autofahrer in der Nähe von Schulen. Mehrere Verstöße gegen Verkehrsregeln wurden festgestellt.

Verkehrszeichen: Verbot der Durchfahrt an Schultagen von 07:30-08:00 Uhr
Foto: Presseportal.de

Neuss (ost)

In der Vergangenheit gab es mehrere Beschwerden über das Verhalten von Autofahrern in der Nähe von Schulen in Neuss. Die Polizeibeamten der Polizeiwache in Neuss haben dies untersucht und am Donnerstag, den 1. Oktober, im Rahmen eines Sonderbetriebs entsprechende Kontrollen durchgeführt.

Es wurde festgestellt, dass tatsächlich mehrere Autofahrer gegen die dort geltenden Verkehrsregeln verstoßen haben. Sechs Fahrer wurden erwischt, wie sie das Verkehrszeichen 260, das zeitlich begrenzte Durchfahrtsverbot der Schulstraße, missachteten. 13 Personen ignorierten das Stoppschild, drei Fußgänger überquerten die Straße bei roter Ampel. Besonders im Bereich von Schulen und Kindertagesstätten ist eine Verkehrsregulierung für die Sicherheit sehr wichtig. Kinder sind hier vor allem morgens und nachmittags in großer Zahl unterwegs, teilweise abgelenkt oder in Eile. Dadurch können leicht gefährliche Situationen entstehen, weshalb in Schulbereichen oft besondere Verkehrsregeln gelten – wie zum Beispiel eine reduzierte Höchstgeschwindigkeit oder, wie in diesem Fall, ein Durchfahrtsverbot während des Schulbetriebs. Wer sich nicht daran hält, riskiert nicht nur polizeiliche Maßnahmen, sondern auch Unfälle. Gerade in den bevorstehenden Herbst- und Wintermonaten ist die Gefahr aufgrund von Dunkelheit und schlechter Sicht besonders hoch. Daher wird die Polizei – in Uniform und zivil – auch zukünftig besonders darauf achten, dass die Verkehrsregeln im Bereich von Schulen und Kindertagesstätten eingehalten werden. (-14015)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 556.792 Fälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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