Bei der Kontrolle eines Kiosks wurden Drogen, Waffen, Bargeld und illegale Tabakwaren sichergestellt. Polizei und Zoll ermitteln wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz.
Kontrolle Kiosk in Kölner Innenstadt

Köln (ost)
Rauschmittel, Schusswaffen, Bargeld und unversteuerter Tabak: Während der Inspektion eines Kiosks in der Nähe des Neumarkts und in der Wohnung der Betreiber-Brüder (beide 26) in Porz haben Polizisten am Sonntagabend (4. Oktober) umfangreiche Beweismittel entdeckt.
Die Beamten des Einsatztrupps (ET) Präsenz stellten rund 90.000 Euro vermutliches Dealgeld sicher, etwa 300 Gramm Cannabis, über 200 Dosen illegalen Oraltabak (sogenanntes “Snus”), knapp 200 nicht versteuerte E-Zigaretten (sogenannte “Vapes”) sowie drei Schreckschuss- und Anscheinswaffen.
Die Polizisten erhielten Hinweise darauf, dass möglicherweise Drogen aus dem Kiosk heraus gehandelt wurden und führten daraufhin eine Gewerbekontrolle mit der Stadt Köln durch. Zusätzlich zu den Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und gegen das Waffengesetz, erstellten die Einsatzkräfte des Zolls eine Strafanzeige wegen 7.000 Euro Steuerhinterziehung in Bezug auf die aufgefundenen und bisher nicht versteuerten Vapes. (cr/ts)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen lag im Jahr 2022 bei 56367, während es im Jahr 2023 57879 Verdächtige gab. Von den Verdächtigen waren im Jahr 2022 49610 männlich und 6757 weiblich, während es im Jahr 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen mit insgesamt 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








