Die Polizei führte Kontrollmaßnahmen zur Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität in der Innenstadt durch. Dabei wurden Fahrzeuge und Personen kontrolliert, und Straftaten aufgedeckt.
Kontrolleinsatz von Polizei und Stadt Aachen

Aachen (ost)
Am Freitagabend (17.07.2026) führte die Polizei Aachen zusammen mit Mitarbeitern der Stadtkasse Aachen Kontrollen in der Innenstadt durch. Der Zweck der Maßnahmen war die Bekämpfung von Drogenkriminalität und Straßenkriminalität.
Bis spät in die Nacht kontrollierten die Einsatzkräfte etwa 25 Fahrzeuge, über 70 Personen und zwei Geschäfte. Die Kontrollen fanden unter anderem am Hauptbahnhof, Adalbertsteinweg, Kaiserplatz, Wilhelmstraße und Jülicher Straße statt.
Im Zuge der Maßnahmen wurden zwei Fahrzeuge beschlagnahmt. Bei Verkehrskontrollen stellten die Beamten einen Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis fest. Ein anderer Autofahrer stand unter dem Einfluss von Drogen. Eine Blutprobe wurde entnommen.
Während des Einsatzes ergaben sich Hinweise auf Drogenhandel aus einem Kiosk. Bei der folgenden Kontrolle bestätigte sich der Verdacht: Die Beamten fanden und beschlagnahmten über 30 sogenannte Kokain-Bubbles, einen höheren dreistelligen Geldbetrag und zwei Messer. Entsprechende Strafanzeigen wurden erstellt und weitere Ermittlungen eingeleitet.
Die Polizei Aachen wird solche Kontrollaktionen fortsetzen und auch zukünftig ähnliche Einsätze mit Partnern durchführen. Regelmäßige Kontrollen sind ein wichtiger Bestandteil der polizeilichen Arbeit und dienen der frühzeitigen Erkennung von Straftaten. Das Ziel ist es, das Sicherheitsgefühl der Menschen zu stärken, Straftaten zu verfolgen und für die Bürger ansprechbar zu sein. (gw)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 waren. Von diesen Fällen wurden im Jahr 2022 63.352 gelöst, während es im Jahr 2023 65.532 waren. Die Anzahl der Verdächtigen betrug im Jahr 2022 56.367, wobei 49.610 männliche Verdächtige und 6.757 weibliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Verdächtigen auf 57.879, wobei 51.099 männliche Verdächtige und 6.780 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Nordrhein-Westfalen war 2023 die Region in Deutschland mit den meisten erfassten Drogenfällen, insgesamt 73.917.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Es gab insgesamt 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








