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Kontrollen am Dortmunder Hauptbahnhof und ÖPNV-Haltestellen

Am Mittwoch führten Einsatzkräfte gemeinsame Kontrollen durch, um das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste zu stärken. Die erfolgreiche Zusammenarbeit besteht bereits seit 2009.

Foto: unsplash

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0243

Gemeinsame Bekanntmachung der Polizei Dortmund, Bundespolizei Dortmund, Stadt Dortmund und der Dortmunder Stadtwerke AG (DSW21)

Am Mittwoch, dem 18. März 2026, führten zahlreiche Einsatzkräfte gemeinsame Überprüfungen im Bereich des Dortmunder Hauptbahnhofs und weiterer ÖPNV-Haltestellen durch, um das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste zu erhöhen.

Die erfolgreiche Kooperation zur Steigerung der Sicherheit im Bereich des Hauptbahnhofs und der Stadtteilbahnhöfe besteht bereits seit 2009 zwischen dem Polizeipräsidium Dortmund, der Bundespolizei, der Dortmunder Stadtwerke AG (DSW21) und dem Kommunalen Ordnungsdienst der Stadt Dortmund.

Im Rahmen dieses Schwerpunkteinsatzes „Sicherheit in Bus und Bahn“ führten die Polizei Dortmund und die Bundespolizeiinspektion Dortmund zusammen mit ihren Sicherheitspartnern eine gemeinsame Überprüfungsaktion in der Zeit von 14 bis 21 Uhr durch.

Der lokale Schwerpunkt lag dabei auf dem Hauptbahnhof Dortmund und der Stadtbahnhaltestelle Leopoldstraße am Dietrich-Keuning-Park.

Besondere Aufmerksamkeit galt dabei den Kontrollen zur Bekämpfung von Verstößen gegen das Messertrageverbot, gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie gegen die Gewaltkriminalität im öffentlichen Raum.

Bis 21 Uhr wurden insgesamt 95 Personen kontrolliert. Darüber hinaus überprüften zahlreiche Ticketkontrolleure 3.098 Fahrgäste. Dabei wurden 154 Beanstandungen festgestellt.

Die Einsatzkräfte erstatteten Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und verfassten vier weitere Berichte. Sie führten 65 Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern. Viermal musste auch ein Platzverweis ausgesprochen werden.

Bei den zahlreichen Kontrollen wurden keine Verstöße gegen das Messertrageverbot festgestellt.

Nach Abschluss der Maßnahmen ziehen die Polizei Dortmund und ihre Sicherheitspartner angesichts der unangekündigten Kontrollen in einem stark frequentierten Bereich eine positive Bilanz.

Um auch zukünftig die öffentliche Sicherheit und Ordnung im Bereich des ÖPNV zu gewährleisten und das Sicherheitsgefühl der Reisenden zu stärken, werden weitere Kontrollen von Fahrgästen und verdächtigen Personen in kommenden Einsätzen durchgeführt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367, während es 2023 57879 waren. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen sank von 49610 auf 51099, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 6757 auf 6780 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 16655 auf 18722. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 73917 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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