Die Polizei Dortmund führte erweiterte Präsenzkontrollen in verschiedenen Stadtteilen durch, um die Sicherheit zu gewährleisten und Bürgergespräche zu führen.
Kontrollen in Westerfilde, Mengede, Eving und Huckarde

Dortmund (ost)
Lfd. Nr.: 0624
Im Zuge ihres erweiterten Präsenzkonzepts war die Polizei Dortmund am Dienstag (28. Juli 2026) erneut in verschiedenen Stadtteilen unterwegs. Der Fokus lag auf Orten in Westerfilde, Mengede, Eving und Huckarde, die vor allem von Jugendlichen und jungen Erwachsenen frequentiert werden.
Die Einsatzkräfte zeigten Präsenz unter anderem in der Speckestraße/Westerfilder Straße, am Heinrich-Sondermann-Platz und im Park der Generationen, am Evinger Platz und im Evinger Stadtpark sowie im Bärenbruchpark und Gustav-Heinemann-Park. Zudem führten sie Personen- und Verkehrskontrollen durch und kamen mit Bürgerinnen und Bürgern an einer mobilen Anlaufstelle ins Gespräch.
Im Evinger Stadtpark beobachteten die Einsatzkräfte einen Minderjährigen, der mutmaßlich mit Cannabis handelte und bereits polizeibekannt war. Die Polizei leitete ein Strafverfahren ein und übergab den Jugendlichen anschließend seiner Mutter. Mit Einverständnis der Mutter und des Jugendlichen durchsuchten die Einsatzkräfte das Kinderzimmer. Dort wurden ein Teleskopschlagstock und eine Machete gefunden und sichergestellt.
Zusätzlich kontrollierte die Polizei einen E-Scooter-Fahrer. Ein Drogenvortest reagierte positiv auf Amphetamin. Ein Arzt entnahm dem Fahrer auf der Polizeiwache eine Blutprobe. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Einsatzkräfte zudem ein Druckverschlusstütchen mit einer Substanz, die augenscheinlich Amphetaminpaste war. Die Polizei stellte das Tütchen sicher und leitete ein Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.
Trotz des sonnigen Wetters und Temperaturen von ungefähr 28 Grad waren die kontrollierten Park- und Grünanlagen insgesamt nur schwach besucht. Größere Personengruppen oder Ansammlungen wurden nur vereinzelt festgestellt.
Die sichtbare Präsenz der Polizei und die angebotenen Gespräche mit den Bürgern stießen auf positive Resonanz. Mehrere Bürgerinnen und Bürger begrüßten die verstärkten Präsenzmaßnahmen.
Die Polizei Dortmund wird ihre Kontrollen weiterhin regelmäßig und an verschiedenen Orten fortsetzen. Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 2022 auf 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten erfassten Fälle von Drogenkriminalität mit insgesamt 73.917 Fällen. Im Jahr 2022 wurden 63.352 Fälle gelöst, während es im Jahr 2023 65.532 waren. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56.367 im Jahr 2022 auf 57.879 im Jahr 2023. Darunter waren 49.610 männliche Verdächtige und 6.757 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








