In der vergangenen Woche kam es zu drei Einbrüchen und einem Einbruchsversuch in Neuss, Grevenbroich, Korschenbroich und Dormagen. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise.
Korschenbroich: Einbrüche im Rhein-Kreis Neuss

Rhein-Kreis Neuss (ost)
In der letzten Woche gab es drei Einbrüche und einen Einbruchsversuch im Rhein-Kreis Neuss.
Laut der Polizei ereigneten sich die Vorfälle in Neuss, Grevenbroich und Korschenbroich, wobei in Dormagen ein Einbruchsversuch stattfand.
Ein Bewohner in Neuss hörte am Freitag (31.07.) gegen 03:30 Uhr ein Geräusch an seiner Haustür. Eine unbekannte Person versuchte in das Einfamilienhaus in der Peter-Loer-Straße einzudringen. Als der Neusser die Tür öffnete, flüchtete der Verdächtige in unbekannte Richtung. Der Täter war etwa 25 bis 30 Jahre alt und ungefähr 183 Zentimeter groß. Er trug eine blaue Sportjacke und eine blaue Kappe.
In Korschenbroich wurde am Donnerstag (30.07.) ebenfalls ein Bewohner durch ein Geräusch aufmerksam und entdeckte eine unbekannte Person, die an einer Wohnungstür hantierte. Der Unbekannte oder die Unbekannte versuchte zwischen 3 Uhr und 3:25 Uhr in eine Wohnung in der Nordstraße einzudringen. Als der Bewohner in Korschenbroich auf sich aufmerksam machte, flüchtete die dunkel gekleidete Person, die zwischen 160 und 165 Zentimeter groß und schlank war, in unbekannte Richtung.
Das Kriminalkommissariat 14 hat die Ermittlungen in diesen sowie allen anderen Fällen übernommen.
Personen, die Informationen haben, werden gebeten, sich unter 02131 3000 oder per E-Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de zu melden.
Die Polizei empfiehlt besonders bei sommerlichen Temperaturen Vorsicht: Auch wenn es heiß ist, sollten Türen und Fenster nicht unbeaufsichtigt offen stehen. Einbrecher nutzen solche Gelegenheiten aus, um sich Zugang zu verschaffen. Seien Sie wachsam und informieren Sie die Polizei unter 110 bei verdächtigen Beobachtungen sofort. (-14012)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2.789 auf 3.069. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich, 445 weiblich und 1.196 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








