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Kranenburg: Flächenbrand durch Weltkriegsmunition

Eine Person verletzt. Größerer Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst. Kampfmittelräumdienst beseitigte die Gefahr.

Kommandowagen und Einsatzleitwagen Feuerwehr Kranenburg
Foto: Presseportal.de

Kranenburg – Wyler (ost)

Ein gemeldeter Flächenbrand führte am Donnerstagnachmittag zu einem größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Kampfmittelräumdienst. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg den Brand verursacht hatte.

Um 14.25 Uhr wurden die Feuerwehreinheiten Wyler, Zyfflich und eine Teileinheit aus Kranenburg zu einem Flächenbrand gerufen. Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte entdeckten sie nur einen kleinen Brandherd. Bei der Erkundung wurde jedoch festgestellt, dass das Feuer durch ein Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg entstanden war.

Vor dem Eintreffen der Feuerwehr hatte eine Person versucht, den Brand selbst zu löschen und sich dabei verletzt. Feuerwehrkräfte mit Rettungsdienstausbildung übernahmen sofort die Erstversorgung, bevor der Rettungsdienst die weitere medizinische Betreuung übernahm. Die verletzte Person wurde dann zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Aufgrund der besonderen Gefahr durch das Kampfmittel konzentrierte sich die Feuerwehr darauf, eine Ausbreitung des Brandes zu verhindern und die Einsatzstelle abzusichern. Der Kampfmittelräumdienst wurde über das Ordnungsamt angefordert, um das Kampfmittel sachgemäß zu entsorgen.

Erst nach Abschluss dieser Maßnahmen konnte der Einsatz gegen 17.30 Uhr beendet werden.

Die Feuerwehr warnt davor, dass auch heute noch Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg im Boden der Grenzregion liegen können. Verdächtige Gegenstände sollten keinesfalls berührt oder bewegt werden. In solchen Fällen ist sofort die Feuerwehr oder die Polizei zu verständigen.

Quelle: Presseportal

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