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Kranenburg: Grenzüberschreitende Feuerwehrübung

Deutsche und niederländische Einsatzkräfte trainieren gemeinsam in komplexem Szenario. Zehn Personen müssen gerettet werden.

Niederländisches und deutsches Löschfahrzeug eilen zum Übungsort.
Foto: Presseportal.de

Kranenburg/Nijmegen (ost)

Ein Unfall im Straßenverkehr, ein brennender Energiespeicher, eine schnelle Ausbreitung des Feuers und zehn Personen, die gerettet werden müssen: Bei einer umfangreichen Übung haben deutsche und niederländische Einsatzkräfte gemeinsam den Ernstfall trainiert. Besonders wichtig waren die grenzüberschreitende Kommunikation und Erkundung sowie der Umgang mit moderner Akkutechnologie. Das Szenario der Übung begann mit einem Verkehrsunfall. Ein Auto war in einen Energiespeicher gefahren, der dann in Brand geriet. Das Feuer griff schnell auf das angrenzende Gebäude über. Die Situation im Gebäude wurde immer kritischer. Es gab eine Werkstatt und einen Baustellenbereich, wodurch sich das Feuer unkontrolliert ausbreiten konnte. Die Einsatzkräfte standen vor einer komplexen Aufgabe, bei der mehrere Herausforderungen gleichzeitig bewältigt werden mussten. Es mussten insgesamt zehn Personen gerettet werden. Die Rettung der Personen aus dem betroffenen Gebäude war eine wichtige Aufgabe. Zwei von ihnen konnten aufgrund ihrer Verletzungen nicht über die normalen Wege ins Freie gebracht werden und wurden daher mit einer Drehleiter gerettet. Gleichzeitig arbeiteten die Einsatzkräfte an der Rettung von Menschen und der Brandbekämpfung. Die Situation erforderte eine fortlaufende Erkundung und eine enge Absprache zwischen den beteiligten Kräften. Eine besondere Herausforderung war der Energiespeicher, der in den Unfall involviert war. Der Umgang mit moderner Akku- und Speichertechnologie und den damit verbundenen Besonderheiten im Feuerwehreinsatz war daher ein weiterer Schwerpunkt der Übung. Kommunikation über die Grenzen hinweg. Besonders wichtig war die Zusammenarbeit zwischen den deutschen und niederländischen Feuerwehren. Die gemeinsame Erkundung des Einsatzortes, der Austausch von Informationen und die Abstimmung der Maßnahmen mussten trotz unterschiedlicher Strukturen und Sprachen funktionieren. Gerade in der deutsch-niederländischen Grenzregion können die Feuerwehren beider Länder gemeinsam bei größeren Schadensereignissen eingesetzt werden. Solche Übungen bieten die Möglichkeit, Abläufe, Kommunikation und die Zusammenarbeit der Führungskräfte vor einem realen Einsatz zu trainieren. An der Übung beteiligt waren die Feuerwehr Kranenburg mit den Einheiten Kranenburg, Nütterden und Frasselt/Schottheide, die Feuerwehr Kleve mit ihrer Drehleiter, die niederländischen Feuerwehren Brandweer Groesbeek und Beek-Ubbergen sowie der niederländische Officier van Dienst (OvD). Für eine realistische Darstellung des Unfalls sorgte ISAR Germany. Die gemeinsame Übung bot allen Teilnehmern die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, die Arbeitsweisen besser kennenzulernen und insbesondere die Zusammenarbeit bei komplexen grenzüberschreitenden Einsätzen zu stärken. Das Projekt “Feuerwehrübung 2026” wird durch das Interreg-Programm Deutschland-Nederland und seine Partner ermöglicht und von der Europäischen Union (EU) mitfinanziert.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Der Großteil der Unfälle, nämlich 556.792, waren übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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