Am Montagnachmittag kam es zu einer Nötigung im Straßenverkehr auf der B56. Die Polizei sucht Zeugen für den Vorfall.
Krauthausen: Nötigung im Straßenverkehr – Zeugen gesucht

Niederzier (ost)
Am Montagnachmittag (23.03.2026) ereignete sich auf der B56 eine Nötigung im Straßenverkehr. Die Polizei bittet nun um Zeugen oder weitere Geschädigte, die Informationen zum Vorfall geben können.
Um 15:07 Uhr fuhr eine 22-jährige Frau aus Aldenhoven mit ihrem Auto auf der B56 in Richtung Jülich. Schon in Höhe Selhausen fiel ihr ein silberner Audi auf, der ihr zu nahe auffuhr. Die Frau gab an, dass er so dicht auffuhr, dass die hinteren Sensoren ihres Autos reagierten.
Zwischen Selhausen und der Einmündung zur Pierer Straße in Krauthausen überholte sie der unbekannte Fahrer. Dabei musste der Gegenverkehr ausweichen, um eine Kollision zu vermeiden.
Schließlich war das Auto wieder vor der Aldenhovenerin. Er bremste sie so stark ab, dass sie ihr Auto deutlich verlangsamen musste. Es kam zu keiner Kollision. Auf der L14 verlor die 22-Jährige ihn in Richtung Merzenhausen aus den Augen.
Die Frau konnte das Kennzeichen vermutlich als „WW565EN“ ablesen. Die Länderkennung oder den Fahrer konnte sie nicht erkennen.
Zeugen, insbesondere entgegenkommende Verkehrsteilnehmer, die ausweichen mussten und zum genannten Zeitpunkt Beobachtungen im Bereich der Strecke gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Düren zu melden. Während der Bürozeiten ist die Sachbearbeitung unter 02421 949-5231 erreichbar. Außerhalb dieser Zeiten können Sie die Nummer 02421 949-0 wählen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








