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Krefeld: Autofahrer rammt Streifenwagen auf der Flucht

Zwei Polizisten leicht verletzt nach Zusammenstoß mit flüchtigem Fahrzeug auf der Kölner Straße. Autofahrer setzt Flucht auf Autobahn fort.

Foto: Depositphotos

Krefeld (ost)

Am Montag (24. August 2026) planten Beamte der Polizei gegen 19:20 Uhr, einen Fahrer auf der Kölner Straße in der Nähe der Feldstraße zu kontrollieren. Sie forderten den Fahrer auf, bis zur nächsten Bushaltestelle zu fahren und dort anzuhalten. Stattdessen beschleunigte er jedoch sein Auto und floh über die Kölner Straße. Die Polizisten verfolgten den flüchtigen Audi, der während der Flucht mehrere Verkehrsverstöße beging. Die Flucht schien zunächst in der Sackgasse Bäkerpfad zu enden. Anstatt sich jedoch der Kontrolle zu stellen, beschleunigte er sein Fahrzeug und kollidierte mit dem Streifenwagen. Der Audi wurde durch den Aufprall in einen Metallzaun auf einem Firmengelände geschleudert. Trotz des erheblichen Schadens am Auto konnte der Fahrer seine Flucht fortsetzen. Die beiden Polizeibeamten wurden bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Der Streifenwagen war nicht mehr einsatzbereit. Während der Flucht kollidierte der Fahrer noch mit mehreren Warnbarken und beschädigte ein unbeteiligtes Fahrzeug. Anschließend setzte er seine Fahrt auf der Autobahn A44 in Richtung Mönchengladbach fort. Dort verloren die Beamten den Sichtkontakt zu dem flüchtigen Fahrzeug. Der stark beschädigte Pkw wurde später in einer Wohnsiedlung in Erkelenz-Venrath abgestellt gefunden. Die Polizei Heinsberg hat das Fahrzeug sichergestellt. Die Ermittlungen zum Fahrer und den Hintergründen dauern noch an. Zeugen, die das Fahrzeug bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der 02151 6340 oder unter hinweise.krefeld@polizei.nrw.de bei der Polizei zu melden. (234)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 3.764 Fälle, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle sind. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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