Betrügerische Bankpost verleitet Krefelder zur Überweisung von fünfstelligem Betrag, Polizei ermittelt.
Krefeld: Bankbetrug per Post

Krefeld (ost)
Nicht immer suchen Gauner ihre Opfer über E-Mails, Messenger, Telefon oder an der Haustür: Manchmal beginnen sie ihre Täuschung auch auf dem Postweg – das ist laut Polizeierfahrung selten, kommt aber ab und zu vor. Am Dienstag (15. September 2026) fand ein 63-jähriger Mann aus Krefeld ein Schreiben in seinem Briefkasten, das angeblich von seiner Bank stammte. Darin wurde er aufgefordert, einen QR-Code mit seinem Smartphone zu scannen, um sein Bankkonto zu verifizieren, da er sonst den Zugriff auf sein Konto verlieren würde.
Unmittelbar nachdem er den Code gescannt und seine Zugangsdaten auf der verlinkten Website eingegeben hatte, erhielt er einen Anruf von einer Frau, die sich als Mitarbeiterin seiner Bank ausgab. Sie forderte den Mann aus Krefeld auf, mehrere Überweisungen zu tätigen, die sie dann sofort stornieren würde. Dieses Telefonat wurde von mehreren SMS begleitet, die die angeblichen Stornierungen “bestätigten”. Insgesamt überwies der 63-Jährige einen Betrag im fünfstelligen Bereich. Als er später am Tag misstrauisch wurde, informierte er die Polizei; die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Hier finden Sie Tipps der Polizei zu verschiedenen Betrugsmaschen: https://krefeld.polizei.nrw/senioren
(256)
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 29667 Fälle von Cyberkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 21181 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 7667 im Jahr 2022 auf 8126 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 6623 im Jahr 2022 auf 7062 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 4478 männlich, 2145 weiblich und 2072 nicht-deutsche Staatsbürger. Im Vergleich dazu wurden in Berlin im Jahr 2023 insgesamt 22125 Fälle von Cyberkriminalität registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.667 | 21.181 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.667 | 8.126 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.623 | 7.062 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 4.478 | 4.726 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.145 | 2.336 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.072 | 2.159 |
Quelle: Bundeskriminalamt








