Am 17. März 2026 wurde eine Filiale in Hüls überfallen. Die Täter flüchteten mit Beute in Richtung Innenstadt. Zeugen werden gesucht.
Krefeld: Einbrecher lösen Sicherheitsnebelanlage aus

Krefeld (ost)
Früh am Dienstagmorgen, dem 17. März 2026, wurde die Tür eines Ladens in Hüls auf der Schulstraße eingetreten. Die beiden unbekannten Täter lösten dabei die Sicherheitsnebelanlage des Mobilfunkgeschäfts aus. Danach flüchteten sie zu Fuß mit mehreren Paketen aus dem Laden in Richtung Innenstadt. Augenzeugen schätzten das Alter der Männer auf 16 bis 18 Jahre. Sie hatten ein südländisches Aussehen und waren schlank. Der erste Täter trug eine Kappe, eine schwarze Hose und Jacke, weiße Socken und möglicherweise eine Brille. Der zweite Flüchtige war mit einer schwarzen Winterjacke, einer schwarzen Hose und eventuell roten Handschuhen bekleidet. Personen, die gegen 3:35 Uhr etwas Verdächtiges bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02151-6340 oder per E-Mail an hinweise.krefeld@polizei.nrw.de zu melden. (91)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg auch die Anzahl der Verdächtigen von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Besonders auffällig ist der Anstieg der nicht-deutschen Verdächtigen von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








