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Krefeld: Erfolgreiches Osterwochenende am Mönchengladbacher Hauptbahnhof

Bundespolizei vollstreckt fünf Haftbefehle. Im Zeitraum vom 02. Bis zum 05. April 2026 wurden insgesamt vier Personen festgenommen, darunter Diebe und Gesetzesübertreter.

Foto: Depositphotos

Mönchengladbach (ost)

Von 02. bis 05. April 2026 hat die Bundespolizei am Hauptbahnhof Mönchengladbach insgesamt fünf Haftbefehle gegen vier Personen durchgeführt.

Den Beginn machte am Donnerstagmorgen ein Mann, gegen den ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Krefeld wegen Diebstahls und Unterschlagung vorlag. Da er die geforderte Freiheitsstrafe von fünf Monaten nicht vermeiden konnte, wurde er inhaftiert.

Am späten Samstagabend kontrollierten die Bundespolizisten einen weiteren Mann, der von der Staatsanwaltschaft Magdeburg gesucht wurde. Aufgrund eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz war eine Geldstrafe ausstehend. Der Betroffene konnte die geforderten 375 Euro (inkl. Restgeldstrafe) vor Ort bezahlen und entging einer 12-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe. Er durfte die Wache nach Abschluss der Maßnahmen verlassen.

Am frühen Ostersonntagmorgen wurde ein Mann festgenommen, gegen den zwei Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach vorlagen: Ein Untersuchungshaftbefehl wegen gewerbsmäßigen Diebstahls und ein Vollstreckungshaftbefehl über 300 Euro (Ersatzfreiheitsstrafe 15 Tage) wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Anschließend wurde er den zuständigen Ermittlungsbehörden übergeben, um dem Haftrichter vorgeführt zu werden.

Den Abschluss bildete am Sonntagnachmittag ein junger Mann, der wegen vorsätzlicher Körperverletzung gesucht wurde. Auch hier konnte die Inhaftierung (24 Tage Ersatzfreiheitsstrafe) vermieden werden, da sein Vater die erforderliche Summe von knapp 565 Euro inklusive Kosten direkt auf der Wache zahlte.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenhandel registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56367 im Jahr 2022 und stieg auf 57879 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer im Jahr 2022 und 51099 im Jahr 2023. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb mit 6757 im Jahr 2022 und 6780 im Jahr 2023 relativ konstant. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen mit 73917.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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