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Krefeld: Motorradfahrer schwer verletzt nach Kollision mit Streifenwagen

Ein Motorradfahrer wurde in Krefeld-Uerdingen bei einem Unfall mit einem Streifenwagen schwer verletzt. Die Ermittlungen zur Unfallursache werden vom Polizeipräsidium Gelsenkirchen durchgeführt.

Foto: Depositphotos

Gelsenkirchen (ost)

Ein Motorradfahrer wurde am Dienstag, den 9. Juni 2026, in Krefeld-Uerdingen bei einem Verkehrsunfall mit einem Streifenwagen schwer verletzt. Zwei Streifenwagen waren gegen 4.10 Uhr auf der Alte Krefelder Straße in Richtung Augustastraße unterwegs, um zu einem Einsatz zu gelangen. Nachdem das erste Polizeifahrzeug eine Kreuzung passiert hatte, an der die Wüstrathstraße und die Mündelheimer Straße aufeinandertreffen, fuhr auch der zweite Streifenwagen nach aktuellen Ermittlungen bei grüner Ampel in die Kreuzung. Dort kollidierte er mit einem 60-jährigen Motorradfahrer, der von der Wüstrathstraße aus in die Kreuzung fuhr. Der Krefelder wurde schwer verletzt und nach einer Erstversorgung vor Ort mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Es besteht derzeit Lebensgefahr. Ein speziell geschultes Verkehrsunfallaufnahmeteam aus Düsseldorf wurde zur Unfallaufnahme hinzugezogen.

Das Polizeipräsidium Gelsenkirchen hat aus Neutralitätsgründen die Ermittlungen zur Unfallursache übernommen. Die Ermittlungen sind noch im Gange.

Fragen von Journalisten werden von der Pressestelle der Polizei Gelsenkirchen beantwortet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was einem Anteil von 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unter dem Einfluss berauschender Mittel ereigneten sich 3.764 Unfälle, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Dabei kamen 450 Personen ums Leben, 11.172 wurden schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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