Die Polizei Krefeld führte einen Sondereinsatz zu Drogen und Alkohol im Straßenverkehr durch, bei dem über 100 Fahrzeuge und 160 Verkehrsteilnehmer kontrolliert wurden.
Krefeld: Polizeiaktion am Grotenburg-Stadion

Krefeld (ost)
Am Donnerstag (21. Mai 2026) führten die Behörden in Krefeld im Rahmen einer Schulung des LAFP (Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten) gemeinsam mit dem Zoll und der Stadt Krefeld einen speziellen Einsatz gegen Drogen und Alkohol im Straßenverkehr in der Berliner Straße durch. Zwischen 11 und 16.30 Uhr wurden mehr als 100 Fahrzeuge und etwa 160 Verkehrsteilnehmer kontrolliert. Sechs Personen wurden verdächtigt, unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen zu stehen, und müssen nun mit einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr unter dem Einfluss berauschender Mittel rechnen. Ein Fahrer war ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs. Es gab zwei Probleme mit der Ladungssicherung. Vier Fahrzeuge wiesen technische Mängel auf – drei davon mussten abgeschleppt werden. Ein Fahrer telefonierte während der Fahrt. Zusätzlich wurden Verstöße gegen die Gurtpflicht, die Kindersicherung und die Straßenverkehrszulassungsordnung geahndet. (155)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367, wobei 49610 männliche und 6757 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen belief sich auf 16655. Im Jahr 2023 gab es insgesamt 57879 Verdächtige, darunter 51099 Männer, 6780 Frauen und 18722 nicht-deutsche Verdächtige. Nordrhein-Westfalen bleibt somit die Region mit den meisten erfassten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen, also 0,59%, vergleichsweise gering. Die meisten Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen (87,36%). Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








