Ein Zeuge meldete Schussgeräusche, die zu Straßensperrungen führten. Zwei alkoholisierte Personen abgeführt, Verstöße gegen das Waffengesetz werden geprüft.
Krefeld: Polizeieinsatz in Cracau, Straßensperrungen im Bismarckviertel

Krefeld (ost)
Am Sonntag (8. März 2026) um etwa 17:40 Uhr hörte ein aufmerksamer Bürger Schüsse auf der Hohenzollernstraße, die angeblich von einem Balkon abgefeuert wurden.
Die Information des Zeugen führte dazu, dass die Polizei benachbarte Straßen vorsorglich sperrte, um die Sicherheit der Passanten zu gewährleisten.
Im Verlauf des Einsatzes wurden in der Wohnung zwei stark betrunkene Personen gefunden. Es handelte sich um den 61-jährigen Bewohner und einen weiteren Besucher. Der 23-jährige Krefelder feuerte anscheinend drei Schüsse aus einer Schreckschusswaffe in die Luft ab. Er wurde leicht verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden.
Die Schreckschusswaffe wurde gefunden und sichergestellt. Verstöße gegen das Waffengesetz werden untersucht.
Es bestand keine Gefahr für die Anwohner.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 davon aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – liegt Nordrhein-Westfalen an der Spitze.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








