Die Polizei Krefeld führte einen Sondereinsatz zu Alkohol und Drogen im Straßenverkehr durch. Es wurden 60 Fahrzeuge kontrolliert und mehrere Verstöße festgestellt.
Krefeld: Sondereinsatz im Straßenverkehr

Krefeld (ost)
Am Donnerstag (08. Oktober 2026) führte die Polizei Krefeld erneut eine Sonderaktion zu Alkohol und Drogen im Straßenverkehr durch. Zwischen 9 und 17 Uhr überprüften die Beamten zusammen mit den Ordnungspartnern der Bundespolizei, des Zolls, der Vollstreckung der Stadt Krefeld sowie mit Unterstützung der Polizeibehörden aus Oberhausen und Viersen verschiedene Verkehrsteilnehmer.
In der Gegend um den Dr.-Hirschfelder-Platz wurden insgesamt 60 Fahrzeuge kontrolliert.
Beispielsweise wurden drei Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz oder Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln erstellt. Es wurden auch vier Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz festgestellt und geahndet. Ein großes Thema bei den Kontrollen war auch die Überladung von Fahrzeugen und die Sicherung der Ladung. Ein Niederländer hatte beispielsweise seinen Anhänger um bis zu 80 Prozent überladen, was eine erhebliche Gefahr für den Straßenverkehr darstellt.
Ein Fahrer eines Seats aus Bulgarien hatte sogar zwei Anhänger übereinander geladen, mit schwerwiegenden Mängeln an den Spanngurten.
Die beiden Autofahrer erwartet nun ein Strafverfahren wegen unsachgemäßer Ladung oder Überladung ihrer Fahrzeuge.
Zwei Fahrzeuge mussten beschlagnahmt werden, da die allgemeine Betriebserlaubnis erloschen war.
Bei dem Sonderaktion stellte sich außerdem heraus, dass ein E-Scooter als gestohlen gemeldet war.
Zusätzlich wurden 13 Verwarnungsgelder erhoben und zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen an die Bußgeldstelle weitergeleitet. Die Vollstreckung der Stadt Krefeld konnte ausstehende Zahlungen im fünfstelligen Bereich einziehen.
Die Polizei Krefeld wird auch in Zukunft Schwerpunktkontrollen dieser Art durchführen.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56367 auf 57879, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 49610 auf 51099 und die der weiblichen Verdächtigen von 6757 auf 6780 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Im Jahr 2023 hatte Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit insgesamt 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








