Ein Autofahrer gefährdete einen Polizisten bei einer Verkehrskontrolle. Das Duo stand unter Drogeneinfluss und erwartet nun ein Strafverfahren.
Krefeld: Tätlicher Angriff auf Polizisten

Krefeld (ost)
Während einer Verkehrskontrolle hat ein Fahrer einen Polizisten in Gefahr gebracht. Die Beamten vom Verkehrsdienst führten am Freitagmorgen (30. Januar 2026) Geschwindigkeitskontrollen auf dem Charlottering in der Nähe des Budberger Wegs durch. Wenig nach 11 Uhr versuchten sie, ein Auto anzuhalten, das sie zuvor mit 85 Stundenkilometern statt der erlaubten 70 gemessen hatten. Als das Fahrzeug mit einem Mann am Steuer und einer Frau auf dem Beifahrersitz auf den Beamten zufuhr, der als Anhalteposten auf der Straße stand, lenkte der Fahrer plötzlich direkt auf ihn zu. Der Polizist konnte sich durch einen Sprung aus der Gefahrenzone retten, das Auto ergriff die Flucht.
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Bei einer Fahndung konnte die Polizei das Fahrzeug schließlich in Duisburg auf der Dorfstraße ausfindig machen. Diesmal saß die Frau am Steuer. Die 30-jährige Frau aus Krefeld und der 40-jährige Mann aus Duisburg standen unter dem Einfluss von Drogen. Darüber hinaus hatte der Mann keinen Führerschein. Beide erwarten nun ein Strafverfahren: er wegen tätlichen Angriffs, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis – und beide wegen Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








