Eine 33-Jährige wurde Opfer eines versuchten Tötungsdelikts in Nettetal-Schaag. Die mutmaßliche Täterin, eine 27-Jährige, wurde vorläufig festgenommen.
Krefeld: Tötungsversuch in Nettetal-Schaag

Viersen / Mönchengladbach (ost)
Am Mittwoch, den 11. März, ereignete sich in Nettetal-Schaag ein versuchtes Tötungsdelikt, bei dem eine 33-jährige Frau eine Stichverletzung erlitten hat.
Ersten Untersuchungen zufolge handelt es sich bei der Verdächtigen um eine 27-jährige Frau. Beide Frauen sind rumänische Staatsbürgerinnen und arbeiteten zum Zeitpunkt des Vorfalls als Erntehelferinnen in der Nähe eines Feldes. Dem physischen Angriff ging laut Zeugenaussagen eine verbale Auseinandersetzung voraus.
Rettungskräfte brachten die Verletzte mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus. Es konnte vorübergehend nicht ausgeschlossen werden, dass Lebensgefahr besteht. Die Polizei nahm die Verdächtige noch am Tatort vorläufig fest.
Die genauen Umstände der Tat sind derzeit unklar. Das Polizeipräsidium Mönchengladbach hat die Ermittlungen in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Krefeld übernommen und eine Mordkommission eingesetzt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde die Verdächtige am Donnerstagnachmittag einem Richter vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete. (lh)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wovon 357 gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023, die 470 Fälle verzeichnete, liegt Nordrhein-Westfalen dennoch unter diesem Wert.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








