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Krefeld: Verdacht des verbotenen Kraftfahrzeugrennens in Kerken

Zwei Polizeibeamte beobachteten drei hochmotorisierte VW Golf mit niederländischen Kennzeichen, die mit halsbrecherischer Fahrweise unterwegs waren.

Foto: unsplash

Düsseldorf (ost)

Sonntag, 23. August 2026, 17:22 Uhr

Zwei Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Krefeld, die sich auf einer Privatfahrt auf der A 40 befanden, beobachteten dort drei hochmotorisierte VW Golf mit niederländischen Kennzeichen, die mit hoher Geschwindigkeit und teilweise halsbrecherischer Fahrweise unterwegs waren.

Unter anderem konnten die Beamten beobachten, wie die Fahrzeugführer dieser Fahrzeuge rechts über den Seitenstreifen überholten. Bei einem weiteren Fahrmanöver des Fahrzeugtrios musste ein unbeteiligter Fahrer eine Notbremsung vollziehen, um nicht mit einem der Golf zu kollidieren. Einer der Fahrer drängelte sich mit hoher Geschwindigkeit zwischen dem rechten und mittleren Fahrstreifen durch dort fahrende Fahrzeuge, um die beiden anderen Golf wieder zu überholen. Während dieser Zeit meldeten sich noch weitere Verkehrsteilnehmer per Notruf bei der Polizei, die gleichlautende Schilderungen ob der gefährlichen Fahrweise des Trios machten. Im weiteren Verlauf wechselten die drei Golf im Autobahnkreuz Moers auf die A 57 in Richtung Köln, wobei zwei der Autos anschließend auf die Tank- und Rastanlage Geismühle auffuhren. Dort konnten sie bis zum Eintreffen von Einsatzmitteln der Autobahnpolizei Düsseldorf von den beiden Beamten der Polizei Krefeld festgehalten werden. Während der Kontrollen dieser beiden Fahrzeugführer gesellten sich zum Kontrollort offenkundig Bekannte der Tatverdächtigen hinzu und versuchten vergeblich die polizeilichen Maßnahmen zu stören. Die Störer erhielten von den eingesetzten Einsatz- und Unterstützungskräften Platzverweise. Auch der dritte Fahrer im Bunde konnte kurz darauf an der Anschlussstelle Bovert von der A 57 durch Einsatzkräfte angetroffen und außerhalb der BAB angehalten und kontrolliert werden. Ergebnis und “Siegerehrung” für die drei 20, 23 und 25 Jahre alten syrischen Staatsbürger mit Wohnsitz in den Niederlanden sind drei Strafanzeigen aufgrund des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens, die Beschlagnahme deren Fahrzeuge sowie der dort installierten “Dash-Cams”. Zudem wurden von allen drei Fahrzeugführern Sicherheitsleistungen erhoben. Die Ermittlungen dauern an. (kbf)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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