Ein Mann wurde mit Stichverletzungen ins Krankenhaus gebracht; ein anderer wurde festgenommen und in Untersuchungshaft genommen.
Krefeld: Verhaftung nach versuchtem Tötungsdelikt

Krefeld (ost)
Am Mittwoch, den 29. Juli 2026, gegen 17 Uhr, haben Zeugen gemeldet, dass es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei männlichen Personen aus der Obdachlosenszene in Krefeld auf der Seyffardtstraße gekommen ist. Ein 44-jähriger Mann wurde aufgrund von Stichverletzungen im Halsbereich ins Krankenhaus gebracht, wo er nach der Behandlung entlassen wurde. Ein 53-jähriger Mann wurde festgenommen und heute dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Krefeld vorgeführt, der Untersuchungshaft wegen versuchten Mordes in Verbindung mit gefährlicher Körperverletzung angeordnet hat. Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Vorfalls sind noch im Gange. Eine Mordkommission wurde eingesetzt. Presseanfragen werden gebeten, an die Staatsanwaltschaft Krefeld zu richten.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 männliche, 75 weibliche und 310 nicht-deutsche Verdächtige gab. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








