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Kreis Borken: Aktenzeichen XY… Ungelöst in Borken

Polizei sucht weiterhin nach Tätern des brutalen Überfalls auf Senioren. Neue Hinweise werden dringend benötigt.

Foto: Depositphotos

Kreis Borken (ost)

Es ist fast neun Monate her, dass zwei Senioren in Borken brutal überfallen wurden. Trotz einiger Ermittlungsansätze sucht die Polizei immer noch nach den Tätern. Die Ermittler treten erneut an die Öffentlichkeit, um neue Informationen von der Bevölkerung zu erhalten. Der Fall wird morgen, am Mittwoch, den 08.04.2026, um 20.15 Uhr in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY… Ungelöst“ vorgestellt.

In der Nacht zum 15.06.2025 wurden die beiden Senioren in ihrem Haus von bisher unbekannten Tätern überfallen. Der Hausbesitzer hörte gegen 03.40 Uhr ein Klingeln an der Tür. Drei Männer in Polizeiuniform standen vor der Tür. Er ließ sie herein, da er dachte, es seien echte Polizisten. Die Verdächtigen drängten ihn sofort ins Haus zurück. Einer der Täter holte die Lebensgefährtin des Hausbesitzers aus dem Bett und brachte sie ins Erdgeschoss. Die Unbekannten fesselten das ältere Paar, durchsuchten das Haus und entkamen mit Bargeld und Schmuck.

Anfang August kam es zu Festnahmen in Meinerzhagen, Kierspe und Gummersbach im Zusammenhang mit dem Überfall. Die Verdächtigen wurden zunächst wegen Raubüberfalls untersucht. Der Verdacht konnte jedoch nicht aufrechterhalten werden.

Hier sind die Pressemitteilungen vom 16.06.2025 und 08.08.2025 verfügbar: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/24843/6056649 https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/24843/6092658

Die Ermittler der Kreispolizeibehörde Borken hoffen durch die Ausstrahlung in der ZDF-Sendung auf weitere Hinweise, die zur Lösung des Falles führen werden. (jh)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wovon 357 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wovon 443 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 671 Verdächtige, davon waren 596 männlich, 75 weiblich und 310 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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