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Kreis Borken: Falsche Polizeibeamte ergaunern Bargeld und Schmuck

Eine Rentnerin aus Borken-Burlo fiel dreisten Tätern zum Opfer, die sich als Polizeibeamte ausgaben und einen vierstelligen Euro-Betrag sowie Schmuck ergaunerten.

Foto: unsplash

Kreis Borken (ost)

Ort des Verbrechens: Kreis Borken;

Zeitpunkt des Verbrechens: 02.02.2026, 10.45 Uhr;

Eine ältere Dame aus Borken-Burlo wurde am Montagmorgen Opfer eines Schockanrufs. Die dreisten Täter ergaunerten einen hohen Geldbetrag sowie Schmuck mit ihrer hinterhältigen Methode. Sie gaben vor, Polizeibeamte zu sein. Angeblich habe es in Borken mehrere Einbrüche gegeben, so die Anrufer. Die Frau solle ihre Wertsachen den Beamten anvertrauen. An einem vereinbarten Treffpunkt nahm der Abholer kurz darauf die Handtasche der Seniorin mit Schmuck und Bargeld entgegen.

Der Täter war etwa 25 Jahre alt, ungefähr 1,80 Meter groß, hatte kurze Haare und eine schlanke Figur. Er trug eine helle Jeanshose. Der Mann sprach gebrochenes Deutsch.

Im gesamten Südkreis kam es im Laufe des heutigen Tages vermehrt zu derartigen Schockanrufen durch falsche Polizeibeamte. Dank des umsichtigen Verhaltens der Angerufenen blieb es in den anderen Fällen beim Versuch.

Empfehlungen der Polizei:

Telefonbetrüger nutzen immer wieder solche „Schockanrufe“, um insbesondere ältere Menschen um Geld zu betrügen. Sie nutzen die Schocksituation aus und setzen die Angerufenen verbal unter Druck, um zu verhindern, dass der Betrug erkannt wird. Die Betrüger versuchen zudem, die Angerufenen dazu zu bringen, am Telefon zu bleiben und auf keinen Fall aufzulegen. So wollen sie verhindern, dass die Polizei oder vielleicht ein Verwandter kontaktiert werden kann. Die Polizei warnt eindringlich vor solchen Anrufen. Bleiben Sie skeptisch, vergewissern Sie sich bei der Polizei oder Vertrauenspersonen. Legen Sie einfach auf, sobald Ihr Gesprächspartner, oft ein vermeintlicher Enkel, Verwandter oder die falsche Polizei, Geld von Ihnen verlangt. Wenden Sie sich sofort an die Polizei, wenn Sie Opfer eines Betrugs geworden sind, und erstatten Sie Anzeige. Oft sind ältere Menschen im Fokus der Täter. Angehörige und Bekannte werden gebeten, Aufklärungsarbeit zu leisten. (mo)

Quelle: Presseportal

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