Die Polizei appelliert an verantwortungsvolles Verhalten und Rücksichtnahme während der Public-Viewing-Veranstaltungen. Taschendiebstahl, Messerverbot und Verkehrssicherheit sind wichtige Aspekte für ungetrübten Fußballgenuss.
Kreis Borken: Fußball-Weltmeisterschaft 2026 Sicherheit

Kreis Borken (ost)
Erfrischende Getränke und leidenschaftliche Emotionen: Mit dem Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 freuen sich zahlreiche Menschen auf unvergessliche Erlebnisse in einer besonderen Atmosphäre. Ob vor dem eigenen Bildschirm, in einer Kneipe oder beim Public-Viewing auf dem Marktplatz – viele Fußballfans werden gemeinsam die Spiele verfolgen und mit ihrer Mannschaft mitfiebern.
Die Polizei ruft alle Fans dazu auf, verantwortungsbewusst miteinander umzugehen und Rücksicht aufeinander zu nehmen. Auch während der Weltmeisterschaft werden in unserer Region zahlreiche Public-Viewing-Veranstaltungen stattfinden. Bei großen Menschenansammlungen sind jedoch einige wichtige Punkte zu beachten.
Diebstahl:
Es kommt immer wieder zu Taschendiebstählen auf Festen mit vielen Besuchern. Tragen Sie Ihre Geldbörsen, Smartphones und andere Wertsachen möglichst nah am Körper, am besten in verschlossenen Innentaschen. Nutzen Sie Handtaschen mit Reißverschluss und tragen Sie sie mit der verschlossenen Seite zum Körper. Lassen Sie Taschen oder Rucksäcke niemals unbeaufsichtigt. Seien Sie besonders aufmerksam, wenn Sie angerempelt, bedrängt oder abgelenkt werden.
Verbot von Messern in der Öffentlichkeit:
Ein wichtiger Hinweis in Bezug auf öffentliche Veranstaltungen: Das Mitführen von Messern und Waffen ist gesetzlich untersagt! Sie haben bei solchen Festlichkeiten nichts zu suchen. Außerdem erhöht es in Konfliktsituationen das Risiko für alle Beteiligten erheblich.
Verkehrssicherheit:
So groß die Begeisterung auch ist: Sie darf niemals auf Kosten der Verkehrssicherheit gehen. Besonders bei unnötigem Hupen, gefährlichem Verhalten von Autofahrern oder Verkehrsbehinderungen kann die Polizei nicht wegschauen. Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung werden konsequent geahndet. Das gilt auch für die Heimfahrt: Alkohol beeinträchtigt Reaktionsvermögen und Wahrnehmung oft stärker, als man selbst einschätzt. Wer nach einer Feier noch ein Fahrzeug lenken möchte, sollte deshalb konsequent nüchtern bleiben. Im Zweifelsfall ist es ratsam, für die Heimfahrt öffentliche Verkehrsmittel oder ein Taxi zu nutzen.
Auch bei großen Public-Viewing-Veranstaltungen wird die Polizei präsent sein, um das Sicherheitsgefühl der Menschen zu stärken. Die Polizei wünscht allen Fußballfans eine spannende, friedliche und sichere Weltmeisterschaft sowie viele unvergessliche Momente rund um den Fußball. (jh)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 39.519 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1.980 im Jahr 2022 auf 2.725 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 1.633 im Jahr 2022 auf 1.897 im Jahr 2023. Davon waren 1.284 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten registrierten Taschendiebstählen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 39.519 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 37.321 | 39.519 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.980 | 2.725 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.633 | 1.897 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.175 | 1.442 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 458 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.284 | 1.520 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Der Großteil der Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








