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Kreis Borken: Polizei zieht Bilanz nach Tempokontrollen

In der vergangenen Woche wurde ein Autofahrer in Rhede mit 149 km/h auf der B67 erwischt. 6 Prozent der Fahrzeuge im Kreis Borken waren zu schnell.

Foto: unsplash

Kreis Borken (ost)

Statt der erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h fuhr ein Auto in der vergangenen Woche in Rhede mit 149 km/h. Die Verkehrsdienstgruppe der Kreispolizeibehörde Borken hatte dort eine Geschwindigkeitskontrolle eingerichtet. Der “Temposünder” wird nun mit ernsthaften Konsequenzen konfrontiert sein.

Nicht nur das: In den vergangenen Tagen überwachten die Mitarbeiter an 14 Standorten im Kreis Borken die Geschwindigkeit von 8696 Fahrzeugen. Etwa 6 Prozent von ihnen waren schneller als erlaubt. Dies führte zu 121 Ordnungswidrigkeitenverfahren, 442 Verwarnungen und einem Fahrverbot.

Es gab besonders gravierende Geschwindigkeitsüberschreitungen an folgenden Orten: Südkreis: Neben dem bereits erwähnten Fall fuhr ein Autofahrer auf der Hamalandstraße in Bocholt mit 76 km/h bei erlaubten 50 km/h. Nordkreis: 114 km/h bei erlaubten 70 km/h auf dem Gescher Damm in Ahaus, sowie 58 km/h bei erlaubten 30 km/h auf der Gildehauser Straße in Gronau. Überschreitungen der Geschwindigkeitsbegrenzungen und Raserei sind weiterhin eine der Hauptunfallursachen im Kreis Borken und führen immer wieder – auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern – zu schweren Unfallfolgen. Um diese Unfälle zu bekämpfen und zu verhindern, wird der Verkehrsdienst seine Messungen auch in der kommenden Woche fortsetzen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte wurden 11.172 gezählt und 68.000 Personen wurden leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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