Zwei Männer überfallen einen Senioren, stehlen Auto, Handy und Geldbörse. Fahrzeug bei Raub im Kreis Coesfeld erneut verwendet.
Kreis Coesfeld: Seniorenraub in Waltrop und Marl

Recklinghausen (ost)
Zwei bisher unbekannte Männer haben am Freitagnachmittag einen älteren Mann in seinem Haus überfallen. Sie stahlen sein Auto, sein Handy und seine Brieftasche.
Der Mann hatte zuvor Geld an einem Geldautomaten in Waltrop abgehoben. Gegen 13:30 Uhr klingelten zwei Unbekannte an der Haustür des Mannes in der Lauenburger Straße und begannen ein Gespräch mit ihm. Ob die Täter ihn beim Geldabheben beobachtet hatten, ist noch unklar. Dann drängten die Männer den Waltroper ins Haus und griffen ihn körperlich an. Einer der Täter bedrohte den Mann anschließend mit einer Schusswaffe. Die beiden Unbekannten forderten die EC-Karte und die PIN. Als der Waltroper die Herausgabe verweigerte, sperrten sie ihn in einen Kellerraum ein und flüchteten mit der Beute. Der Senior konnte durch Hilferufe auf sich aufmerksam machen.
Das Auto des Waltropers wurde später am Sonntag bei einem Raubüberfall auf einen Pizzaboten im Coesfelder Raum verwendet. Die entsprechende Pressemitteilung der Polizei Coesfeld finden Sie unter dem folgenden Link: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6006/6313680
Nach der Flucht aus dem Kreis Coesfeld wurde das Auto am Sonntagnachmittag an der A43 (Rastplatz Brinkfortsheide) gefunden. Mehrere Tatverdächtige flohen aus dem Auto in unbekannte Richtung. Die Polizei setzte einen Hubschrauber ein, um die Tatverdächtigen in der Umgebung des Rastplatzes zu suchen. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt. Die Suche nach den Tatverdächtigen und die Ermittlungen dauern an.
Hinweise von Zeugen nimmt die Polizei unter der 0800 2361 111 entgegen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Räuberieraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle von Raubüberfällen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 auf 9103, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 8213 höher war als der der weiblichen Verdächtigen mit 890. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 im Jahr 2022 auf 4163 im Jahr 2023. Nordrhein-Westfalen war im Jahr 2023 die Region mit den meisten registrierten Raubüberfällen in Deutschland, mit insgesamt 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 davon gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 518, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen ebenfalls eine hohe Anzahl an Mordfällen verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








