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Kreis Euskirchen: Schwere Auseinandersetzungen am Vatertag

Am Vatertag kam es zu mehreren körperlichen Auseinandersetzungen im Kreis Euskirchen, bei denen alkoholisierte Männer verletzt wurden.

Foto: unsplash

Kall, Mechernich, Schleiden (ost)

Gestern, am 14. Mai, fanden im Kreis Euskirchen zahlreiche Veranstaltungen zum Vatertag statt. Im Laufe des Tages und am Abend kam es zu mehreren körperlichen Auseinandersetzungen.

Etwa um 17.45 Uhr kam es in der „Urfttalstraße“ in Kall-Urft vor einer Gaststätte zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Ein 37-jähriger Mann aus Hellenthal schlug einem 23-jährigen Mann aus Rheinland-Pfalz ins Gesicht, wodurch dieser verletzt wurde.

Zeugenberichten zufolge kam es zuvor zu Provokationen durch den 23-Jährigen. Er soll andere Gäste beleidigt und Personen bespuckt haben. Beide Männer waren betrunken.

Um 19.09 Uhr kam es vor einem Bistro in der Straße „Am Plan“ in Schleiden-Gemünd zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei betrunkenen jungen Männern.

Nach den bisherigen Informationen begann ein verbaler Streit zwischen einem 21-jährigen Mann aus Schleiden und einem 19-jährigen Mann aus Kall. Dann kam es zu gegenseitiger Körperverletzung, bei der der 21-Jährige den 19-Jährigen schlug.

Den Ermittlungen zufolge hatte der 19-Jährige zuvor ein Familienmitglied des 21-Jährigen angegriffen.

Während der polizeilichen Untersuchung wurde der 21-Jährige aggressiv und griff erneut den 19-Jährigen an. Um weitere Straftaten zu verhindern, wurde er in Polizeigewahrsam genommen.

Gegen 22.32 Uhr kam es in einem Biergarten in der Straße „Mühlenpark“ in Mechernich zu einem Vorfall zwischen einem 32-jährigen Mann aus Mechernich und drei anderen Männern.

Der 32-Jährige hatte die Veranstaltung besucht und an der Bar Kontakt zu den drei Männern aufgenommen. Im Gespräch wurden sie beleidigend.

Der 32-Jährige ging weg und rief einen Freund, der ihn abholen sollte. Die Männer folgten ihm und provozierten ihn weiter. Einer von ihnen benutzte ein Reizstoffsprühgerät und besprühte den Mann. Dann gingen sie weg.

Während der Fahndung wurde ein 59-jähriger Mann aus Mechernich vor Ort gefunden. Ein weiterer 62-jähriger Mann aus Mechernich wurde identifiziert. Die Suche nach einer dritten Person war erfolglos. Alle Männer waren betrunken. Der 32-Jährige wurde nicht verletzt.

Die Kriminalpolizei hat in allen Fällen Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63.352 auf 65.532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 56.367 auf 57.879. Unter den Verdächtigen waren 49.610 Männer und 6.757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51.099 Männer und 6.780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu den meisten aufgezeichneten Fällen von Drogen in Deutschland im Jahr 2023, die 73.917 Fälle betrugen, liegt Nordrhein-Westfalen nahe an der Spitze der Liste.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 ereigneten sich in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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