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Kreis Euskirchen: Schwerpunktkontrollen im LQZ

Die Kreispolizeibehörde Euskirchen führte Geschwindigkeitskontrollen durch. Ein Kraftrad wurde aufgrund fehlendem Schallabsorber sichergestellt, ein „Microcar“ ohne Fahrerlaubnis entdeckt.

Foto: Depositphotos

Kreis Euskirchen (ost)

Am Sonntag (5. Juli) hat die Kreispolizeibehörde Euskirchen im Rahmen des Linksrheinischen Qualitätszirkels (LQZ) Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet durchgeführt. Verschiedene Kontrollstellen wurden in Bad Münstereifel und Kall eingerichtet. Während des Einsatzes wurde ein Kraftrad von Polizeibeamten sichergestellt. Es wurde festgestellt, dass der vorgeschriebene Schalldämpfer am Endrohr fehlte. Aufgrund der dadurch entstehenden unzulässigen Lärmentwicklung wurde das Kraftrad beschlagnahmt. Bei der Geschwindigkeitsüberwachung auf der Bundesstraße 266 bei Kall fiel den Polizeibeamten auch ein „Microcar“ auf. Der Fahrer wird verdächtigt, das Fahrzeug ohne die erforderliche Fahrerlaubnis gefahren zu haben. Es besteht außerdem der Verdacht, dass das Fahrzeug unerlaubterweise als Krankenfahrstuhl versichert wurde. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Das Fahrzeug wird nun einer technischen Prüfung unterzogen. Insgesamt wurden während der Geschwindigkeitskontrollen 203 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt, darunter 53 Krafträder. Die höchste gemessene Geschwindigkeit bei einem Kraftrad betrug 104 km/h bei erlaubten 70 km/h. Ein Pkw wurde mit 128 km/h bei erlaubten 70 km/h gemessen. Für das laufende Jahr sind weitere regelmäßige Kontrolltage im Rahmen des Linksrheinischen Qualitätszirkels geplant. Das Ziel des länder- und behördenübergreifenden Kontrollkonzepts ist es, das Unfallaufkommen sowie insbesondere Verkehrsunfälle mit schweren nachhaltig zu reduzieren.

Quelle: Presseportal

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