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Kreis Euskirchen/Südkreis: Geschwindigkeitsverstöße festgestellt

Viele Verkehrsteilnehmer waren zu schnell unterwegs. Polizeikontrollen im Südkreis ergaben 95 Geschwindigkeitsverstöße, einige mit Fahrverbot und hohen Bußgeldern.

Foto: unsplash

Kreis Euskirchen/Südkreis (ost)

Viele Verkehrsteilnehmer waren bei gemeinsamen Verkehrskontrollen der Polizei Euskirchen und niederländischer Polizeikollegen am Sonntag, 4. Oktober 2026, im Südkreis deutlich zu schnell unterwegs.

Der Fokus lag neben der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit insbesondere auf der Verkehrssicherheit auf den bekannten Motorradstrecken.

Insgesamt wurden 95 Geschwindigkeitsverstöße von den Einsatzkräften festgestellt.

15 Betroffene müssen aufgrund einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mehr als 41 km/h mit einem Fahrverbot rechnen.

Ein Verkehrsteilnehmer in Hellenthal-Neuhaus fiel besonders auf.

Bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h wurde der Fahrer zweimal deutlich zu schnell gemessen: einmal um 70 km/h, das andere Mal um 51 km/h.

Der Fahrer wird voraussichtlich mit einem mehrmonatigen Fahrverbot und einem Bußgeld von über 1.500 Euro belegt. Zwei weitere Geschwindigkeitsverstöße wurden ebenfalls schwer geahndet.

Ein Motorradfahrer wurde mit 154 km/h in einem 70-km/h-Bereich gemessen. Ein Autofahrer war dort mit 158 km/h unterwegs. Beim Autofahrer gab es zudem Anzeichen für den Konsum von Betäubungsmitteln, weshalb eine Blutprobe angeordnet wurde.

Die Kolleginnen der Unfallprävention waren ebenfalls bei den Kontrollen im Einsatz. Sie führten Gespräche mit insgesamt 60 Motorradfahrern und sensibilisierten sie für die besonderen Gefahren auf den bekannten Motorradstrecken.

Die gemeinsamen Kontrollen trugen auch zur weiteren Vernetzung der Polizei Euskirchen mit den niederländischen Kollegen bei.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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