Ein Tanklastzug verliert Biomasse, kein Gefahrstoffeinsatz nötig. Feuerwehr sichert Bereich und reinigt die verschmutzte Fahrbahn.
Kreis Kleve: Feuerwehreinsatz auf der B9 neu

Kranenburg (ost)
Am Dienstagmorgen wurde auf der B9 neu ein gemeldeter Gefahrgutaustritt zu einem größeren Einsatz der Feuerwehr Kranenburg geführt. Um 8.37 Uhr wurden die Einheiten Kranenburg, Nütterden und Frasselt alarmiert, da eine zunächst unbekannte Flüssigkeit aus einem Tanklastzug ausgetreten war. Aufgrund der unklaren Lage wurde auch der CBRN-Zug des Kreises Kleve vorsorglich alarmiert.
Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte wurde bestätigt, dass Flüssigkeit aus einem Tankauflieger austrat. Die Feuerwehr sperrte den betroffenen Bereich ab und begann mit der Erkundung der Lage. Kurz nachdem der Einsatzleiter Andreas Thelosen eintraf, stellte sich heraus, dass es sich bei der ausgetretenen Flüssigkeit um Biomasse für eine Biogasanlage handelte. Ein Gefahrstoffeinsatz war somit nicht erforderlich. Der vorsorglich alarmierte CBRN-Zug des Kreises Kleve konnte daraufhin abbrechen.
Da der Tanklastzug nicht vollständig entleert werden konnte, konzentrierte sich die Feuerwehr darauf, den weiteren Austritt der Biomasse zu begrenzen und die Einsatzstelle zu sichern. Die Flüssigkeit hatte sich bereits großflächig auf der Fahrbahn ausgebreitet. Mehrere Feuerwehrfahrzeuge sicherten die Einsatzstelle, während die ausgetretene Biomasse kontrolliert zurückgehalten wurde.
Straßen.NRW wurde mit der Reinigung der verschmutzten Fahrbahn beauftragt. Nach etwa einer Stunde konnten die Einsatzkräfte den Einsatz beenden und die Einsatzstelle an die zuständigen Stellen übergeben. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte verhindert werden, dass sich die ausgetretene Biomasse weiter ausbreitete oder es zu weiteren Verkehrsbeeinträchtigungen kam.
Quelle: Presseportal








