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Kreis Kleve: Tötungsdelikt in Goch

Ein 56-jähriger Mann wurde mit Schnitt- und Stichverletzungen ins Krankenhaus gebracht, Lebensgefahr konnte nicht ausgeschlossen werden.

Foto: Depositphotos

Polizei Kleve (ost)

Am Mittwoch (29. April 2026) gegen 16 Uhr wurde eine schwer verletzte Person auf der Alte-Gaesdoncker-Straße in Goch von Zeugen gemeldet. Ein 56-jähriger Mann wurde mit Schnitt- und Stichverletzungen ins Krankenhaus gebracht. Zu diesem Zeitpunkt konnte nicht ausgeschlossen werden, dass Lebensgefahr besteht. Aufgrund der gegebenen Umstände ging die Polizei von einem versuchten Tötungsdelikt aus. Die Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei Krefeld übernommen. Nach dem aktuellen Stand der Untersuchungen hat sich der Mann die Verletzungen selbst zugefügt. Es besteht keine Lebensgefahr mehr. Presseanfragen sollten an die Polizei Kleve gerichtet werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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