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Kreis Lippstadt: Haftstrafe abgewendet, Bundespolizei zieht Geldstrafen ein

Beamte vollstrecken Haftbefehle gegen Frau aus Soest wegen Trunkenheitsdelikten. Verwandter zahlt 1200 Euro und verhindert Ersatzfreiheitsstrafe. Frau setzt Reise fort.

Foto: unsplash

Paderborn/Lippstadt (ost)

Früh am Sonntagmorgen (17. Mai) haben Bundespolizeibeamte am Flughafen Paderborn/Lippstadt zwei Haftbefehle gegen eine 39-jährige Frau aus Soest durchgesetzt.

Sowohl das Amtsgericht Meschede als auch das Amtsgericht Soest hatten die Frau wegen Trunkenheitsdelikten im Straßenverkehr zu Geldstrafen von 450 Euro und 750 Euro verurteilt.

Die Frau entschied sich dazu, die Geldstrafen nicht zu zahlen, weshalb die Staatsanwaltschaft Arnsberg zwei Haftbefehle ausstellte.

Vor Ort war es der Gesuchten nicht möglich, den fälligen Betrag von 1200 Euro zu begleichen. Jedoch zahlte ein Familienmitglied der Frau den Betrag bei der Kreispolizeibehörde Soest ein und verhinderte somit eine 40-tägige Ersatzfreiheitsstrafe.

Daraufhin konnte die Frau aus Soest ihre Reise nach Hurghada fortsetzen.

Quelle: Presseportal

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