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Kreis Mettmann: Steigerung der Einnahmen des Hauptzollamts Düsseldorf

Das HZA Düsseldorf verzeichnete 2025 Einnahmen von 1,58 Mrd. EUR, eine Steigerung im Vergleich zu 2024.

Foto: Depositphotos

Düsseldorf (ost)

Im Jahr 2025 erzielte das Hauptzollamt (HZA) Düsseldorf Einnahmen in Höhe von 1,58 Milliarden Euro (2024: 1,53 Mrd. EUR). Die 772 Mitarbeiter des HZA trugen zu diesem Ergebnis bei, darunter die Zollämter Flughafen, Nord, Reisholz und Wuppertal.

Der Zuständigkeitsbereich des HZA umfasst die Städte Düsseldorf, Wuppertal, Remscheid, Solingen und den gesamten Kreis Mettmann. Das HZA Düsseldorf betreut eine Fläche von knapp 1.000 km2 mit insgesamt 1,75 Millionen Einwohnern.

Die Gesamteinnahmen des HZA in Höhe von 1,58 Milliarden Euro verteilen sich wie folgt:

Die Zollämter bearbeiteten insgesamt 177.194 Ein- (2024: 282.608) und 520.941 Ausfuhren (2024: 534.968). Darüber hinaus wurden über 6.009 Paketsendungen (2024: 6.621) abgewickelt. In 123 Fällen (2024: 117) wurden gefälschte Waren beschlagnahmt und in 188 Fällen (2024: 213) wurde die Einfuhr von nicht konformen Waren verweigert.

II. Kontrolleinheit Reiseverkehr am Düsseldorfer Flughafen

Die Zöllner am Düsseldorfer Flughafen leiteten im Jahr 2025 2.005 Straf- und Bußgeldverfahren ein (2024: 2.040). Sie stellten unter anderem 15.940 Gramm Heroin (2024: 2 Gramm) und 594.300 Gramm Marihuana (2024: 63.914 Gramm) sicher. Der Schwarzmarktwert der Drogen beträgt über 6.640.000 Euro.

Weitere Aufgriffe:

In 339 Fällen (2024: 468) wurden Bußgeldverfahren wegen nicht angemeldeter Barmittel in Höhe von 5,69 Millionen Euro eingeleitet (2024: 7,44 Mio. EUR). Davon wurden 0,97 Millionen Euro (2024: 0,79 Mio. EUR) vor Ort vorläufig sichergestellt.

Hintergrund:

Seit dem 15. Juni 2007 müssen Reisende aus Drittländern ihre mitgebrachten Zahlungsmittel ab einem Wert von 10.000 Euro unaufgefordert schriftlich anmelden. Durch ihre Kontrollen tragen die Zöllner dazu bei, illegale Geldbewegungen über die EU-Außengrenzen aufzudecken und zu unterbinden, um Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und Kriminalität zu bekämpfen.

III. Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung

Die Mitarbeiter der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Düsseldorf führten im Jahr 2025 insgesamt 681 Arbeitgeberüberprüfungen durch (2024: 481). Dabei wurde eine Schadenssumme von 9,62 Millionen Euro (2024: 11,90 Mio. EUR) an nicht gezahlten Sozialversicherungsbeiträgen aufgedeckt. Dies führte zu 2.769 Straf- (2024: 2.106) und 1.190 Ordnungswidrigkeitsverfahren (2024: 973). Die Geldbußen beliefen sich auf 567.622 Euro (2023: 429.317 EUR), die Geldstrafen auf 940.790 Euro (2024: 723.305 EUR) und die verhängten Freiheitsstrafen auf 13 Jahre (2024: 16,6 Jahre).

IV. Vollstreckung durch den Zoll

Die Vollstreckungsstelle des HZA Düsseldorf setzt nicht nur eigene Forderungen des Hauptzollamts durch, sondern auch Forderungen verschiedener bundesunmittelbarer Körperschaften, insbesondere Krankenkassen und Sozialversicherungen. Im Jahr 2025 bearbeiteten die Zöllner 202.355 Vollstreckungsfälle (2024: 179.016) und trieben 112,78 Millionen Euro ein (2024: 73,20 Mio. EUR).

Das Hauptzollamt Düsseldorf führt regelmäßige Prüfungen in Unternehmen durch. Im Jahr 2025 kam es zu Nachforderungen in Höhe von insgesamt 4,43 Millionen Euro (2024: 0,92 Mio. EUR). Gleichzeitig wurden etwa 0,46 Millionen Euro erstattet (2024: 0,74 Mio. EUR).

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle registriert, wovon 63.352 gelöst wurden. Es gab insgesamt 56.367 Verdächtige, darunter 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 gelöst wurden. Es gab insgesamt 57.879 Verdächtige, darunter 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zur Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 73.917 – bleibt Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Drogenraten im Land.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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