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Kreis Mettmann: Verfolgung nach Einbruch in Tönisvorst/Wülfrath

Zwei Tatverdächtige wurden festgenommen, nachdem sie Elektrogeräte gestohlen und vor der Polizei geflüchtet waren.

Foto: Depositphotos

Tönisvorst/Wülfrath (ost)

Die Polizei bittet um Informationen zu einem schwarzen Renault Twingo. In der Nacht zum Donnerstag sah ein Streifenteam der Polizei Kempen gegen 00:45 Uhr auf dem Tempelsweg in St. Tönis einen weißen Lieferwagen, der gerade den Gartengerätefachmarkt verließ. Als der Fahrer den Streifenwagen sah, beschleunigte das Fahrzeug stark und floh. Das Team begann mit der Verfolgung. Sie fuhren von St. Tönis über die Autobahn 44 in Richtung Düsseldorf. Ein Hubschrauber wurde ebenfalls zur Unterstützung hinzugezogen. An der Anschlussstelle Ratingen verließ der Lieferwagen die Autobahn und fuhr weiter in Richtung Wülfrath im Kreis Mettmann. Der Fahrer ignorierte mehrere rote Ampeln und endete schließlich auf einem Parkplatz in Wülfrath an einem Zaun. Drei Männer flohen aus dem Lieferwagen. Die Polizei konnte vorläufig zwei der Männer festnehmen. Im Lieferwagen fanden die Beamten verschiedene Elektrogeräte, die zuvor aus dem Fachmarkt in St. Tönis gestohlen worden waren.

Nach ersten Ermittlungen war auch ein vierter Mann am Einbruch in St. Tönis beteiligt. Er saß am Steuer eines schwarzen Renault Twingo mit einem Kennzeichen aus Recklinghausen. Mit dem Auto fuhr er durch die Scheibe des Fachmarkts. Anschließend wurden verschiedene Geräte in den Lieferwagen geladen. Die Ermittlungen werden vom Kriminalkommissariat 5 in Viersen-Dülken durchgeführt. Die Ermittler fragen: Wer hat den Lieferwagen und insbesondere den schwarzen Twingo zum Zeitpunkt der Tat in St. Tönis gesehen und kann weitere Informationen geben? Das KK 5 ist unter der Rufnummer 02162/377-0 erreichbar. /wg (747)

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg auch die Anzahl der Verdächtigen von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Besonders auffällig ist der Anstieg der nicht-deutschen Verdächtigen, von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Einbruchsfällen im Jahr 2023, die 27.061 Fälle verzeichnete, ist Nordrhein-Westfalen weiterhin stark von Einbrüchen betroffen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon sind 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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