Eine Seniorin wurde durch falsche Polizisten betrogen, während andere Anrufe vorzeitig beendet wurden, um Schaden zu vermeiden.
Kreis Minden-Lübbecke: Falsche Polizisten schädigen Seniorin

Kreis Minden-Lübbecke (ost)
(SN) In den letzten zwei Tagen wurden erneut mehrere betrügerische Anrufe im Kreisgebiet gemeldet. Während eine ältere Dame betrogen wurde, ließen sich die anderen Angerufenen nicht täuschen und beendeten die Telefonate frühzeitig, wie aus bisherigen Erkenntnissen hervorgeht.
Bei der betrogenen Seniorin meldete sich am Mittwoch gegen 11.30 Uhr zunächst ein vermeintlicher Polizeibeamter bei der Frau aus Bad Oeynhausen und behauptete, dass ihre Wertsachen nach einer angeblichen Festnahme und dem Auffinden einer Notiz nicht mehr sicher seien. Die Geschädigte glaubte dem und legte daraufhin Geld und Schmuck vor ihrer Haustür in der Arndtstraße bereit. Die Kriminellen holten die Gegenstände dann ab.
Als die Frau außerdem vorhatte, Wertgegenstände aus einem Bankschließfach abholen zu lassen, wurde eine Bankmitarbeiterin bei einem Gespräch mit der Seniorin misstrauisch und konnte so eine weitere Schädigung verhindern, nachdem die Polizei hinzugezogen wurde.
Personen, die verdächtiges Verhalten oder möglicherweise benutzte Fahrzeuge in der Umgebung der Arndtstraße bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (0571) 88660 bei der Polizei zu melden.
Die Ermittler warnen eindringlich davor, Unbekannten Informationen über Wohn- und Eigentumsverhältnisse zu geben, ihnen Zugang zu den eigenen Räumlichkeiten zu gewähren oder gar Wertsachen auszuhändigen. Wenn Anrufer vorgeben, von der Polizei zu sein und Wertgegenstände oder Geld abholen wollen, handelt es sich immer um Betrug.
Betroffene sollten sofort das Telefonat durch Auflegen beenden. Wenn es bereits zu einem Schaden gekommen ist, rufen Sie bitte die Polizeinotrufnummer 110 an. Die Beamten appellieren außerdem, ältere Verwandte regelmäßig über Betrugsmaschen zu informieren und sie für diese sensibilisieren.
Quelle: Presseportal








