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Kreis Paderborn: Geschwindigkeitsmessungen

Die Paderborner Polizei führte Geschwindigkeitsmessungen im Bereich der B1 durch. 12 Verstöße wurden festgestellt, darunter ein Motorradfahrer mit 139 km/h.

Foto: unsplash

Kreis Paderborn (ost)

(md) Die Paderborner Polizei führte im Zeitraum von Mittwoch, 12. August, 23.10 Uhr bis Donnerstag, 13. August, 0.40 Uhr im Bereich der B1 in Salzkkotten aus Richtung Paderborn kommend Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt.

Im kontrollierten Bereich sind 70 Stundenkilometer erlaubt. Innerhalb von kurzer Zeit stellten die Beamten 12 Verstöße fest, hiervon ahndeten sie sechs mit einem Verwarngeld und schrieben sechs Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

“Bemerkenswerter” Spitzenreiter war ein 21-jähriger Mann aus Büren, der mit seinem Motorrad mit 139 Stundenkilometern unterwegs war. Ihn erwarten nun zwei Monate Fahrverbot, zwei Punkte in Flensburg sowie 600 Euro Bußgeld.

#LEBEN bringt die Anstrengungen der Polizei, schwere Verkehrsunfälle zu reduzieren, auf den Punkt. Zugleich soll #LEBEN daran erinnern, worauf es bei der Teilnahme am Straßenverkehr ankommt: Auf sichere Mobilität. Denn Verkehrsunfälle passieren nicht einfach so – sie werden verursacht, weil in den meisten Fällen Regeln missachtet werden. Die Botschaft ist also so einfach wie wirkungsvoll: Wenn wir uns im Straßenverkehr an Regeln halten, schützen wir Leben.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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