Polizei führt Verkehrskontrollen durch, Bußgeldverfahren bei Drogenvortest, Fahrzeugmängel festgestellt, Verwarnungen und Ordnungswidrigkeitenanzeigen ausgestellt.
Kreis Paderborn: Schwerpunkteinsatz Alkohol und Drogen der Paderborner Polizei

Paderborn (ost)
(CK) – Am Donnerstag (10.09., 06.30 Uhr bis 13.30 Uhr) führte die Polizei im Kreis Paderborn umfangreiche Verkehrskontrollen durch. Der Fokus lag auf Alkohol und Drogen.
An der Frankfurter Weg wurde eine Kontrollstelle eingerichtet, wo der Verkehr anlassbezogen gestoppt und überprüft wurde. Ein Autofahrer fiel beim Drogenvortest positiv auf Cannabis aus, weshalb ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Ein Bußgeldverfahren wurde eingeleitet. Dem Fahrer droht ein Monat Fahrverbot, zwei Punkte und ein Bußgeld von 500 Euro.
Vier Autofahrer benutzten während der Fahrt ihr Mobiltelefon. Zwei Fahrzeuge wurden beschlagnahmt. In beiden Fällen besteht der Verdacht, dass die Betriebserlaubnis aufgrund von technischen Änderungen erloschen sein könnte. In einem anderen Fall wurde einem Fahrzeugführer die Weiterfahrt untersagt, da sein Auto erhebliche Mängel aufwies; auch hier wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Erlöschens der Betriebserlaubnis erstellt. Die eingesetzten Polizeibeamten stellten zudem mehrere schriftliche Verwarnungen und weitere Ordnungswidrigkeitenanzeigen aus, unter anderem wegen technischer Mängel, nicht angelegter Sicherheitsgurte, Rotlichtverstößen und fehlenden Fahrzeugpapieren.
#LEBEN:
Zu schnelles Fahren, zu geringer Abstand, Fehler beim Abbiegen, Missachtung von Rotlicht, Ablenkung, aggressives Fahren, Selbstüberschätzung, Alkohol- und Drogenkonsum, fehlende Rücksichtnahme, mangelnder Respekt gegenüber dem Leben – das sind die Ursachen und Themen, an denen die Polizei mit verstärkten Kontrollen arbeitet und Verstöße konsequent ahndet. Das Ziel ist immer eine Verhaltensänderung im Straßenverkehr, um schwere und tödliche Unfälle zu verhindern. #LEBEN fasst die Bemühungen der Polizei zusammen, schwere Verkehrsunfälle zu reduzieren. Gleichzeitig soll #LEBEN daran erinnern, worauf es bei der Teilnahme am Straßenverkehr ankommt: sichere Mobilität.
Denn Verkehrsunfälle passieren nicht einfach so – sie werden verursacht, meistens durch Missachtung von Regeln. Die Botschaft ist also simpel, aber effektiv: Wenn wir uns an die Regeln im Straßenverkehr halten, retten wir Leben.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg die Anzahl der Verdächtigen von 56367 auf 57879. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ebenfalls anstieg. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen mit insgesamt 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle betrugen 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








