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Kreis Paderborn: Telefonbetrug durch Schockanrufe, Täter machen erneut Beute

Ein Senior wurde erneut Opfer eines „Schockanrufs“ im Kreis Paderborn, bei dem ein hoher Geldbetrag erbeutet wurde.

Foto: Depositphotos

Kreis Paderborn (ost)

(md) Erneut ereignete sich im Kreis Paderborn ein sogenannter „Schockanruf“, bei dem ein älterer Herr einen großen Geldbetrag verlor.

Am Montagabend, dem 22. Juni, wurde der 74-jährige Mann zwischen 18.00 Uhr und 19.00 Uhr von einem vermeintlichen Polizisten von insgesamt drei verschiedenen Festnetznummern aus angerufen. Der Anrufer behauptete, dass die Tochter des Mannes in einen Verkehrsunfall verwickelt sei. Als er eine weinende Stimme hörte, glaubte der Mann der Geschichte. Der falsche Polizist drängte ihn vehement dazu, keinen Kontakt zu seiner Enkelin aufzunehmen. Um 19.00 Uhr wurde dann tatsächlich von jemandem der vereinbarte Geldbetrag als vermeintliche Kaution für die Tochter an der Haustür des Mannes abgeholt.

Ein Zeuge beschrieb einen Mann, etwa 1,74 Meter groß, 30 Jahre alt, der schwarze Shorts und einen schwarzen Pullover trug und möglicherweise derjenige war, der das Geld abgeholt hat.

Die Polizei warnt eindringlich davor, Angehörige immer wieder vor den Tricks der Betrüger zu schützen und bei verdächtigen Anrufen sofort aufzulegen, ohne ein Gespräch zuzulassen. Es wird auch auf die Gefahren der künstlichen Intelligenz (KI) hingewiesen, die mittlerweile genutzt wird, um Stimmen von Angehörigen und Weinen zu imitieren. Weitere Informationen: https://paderborn.polizei.nrw/artikel/geschockt-am-telefon-auflegen

Quelle: Presseportal

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