Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Kreis Soest: Verkehrsverstöße in Lippstadt festgestellt

Polizei verhängt 119 Verwarngelder und ahndet zahlreiche Verstöße gegen Verkehrsvorschriften, darunter unsichere Kinder auf Beifahrersitz.

Foto: Depositphotos

Lippstadt (ost)

Am Mittwoch (12. August) führte der Verkehrsdienst der Polizei einen Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der Hauptunfallursachen in Lippstadt durch. Ein besonderes Augenmerk lag auf der Sicherheit älterer Menschen, der Sicherheit beim Abbiegen und der Sicherheit von Fußgängern.

Beamte überprüften an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet, insbesondere in der Nähe von Seniorenheimen, Kindergärten und anderen schutzbedürftigen Bereichen, zahlreiche Fahrzeuge. Viele Verkehrsteilnehmer hielten sich nicht an die Regeln: Insgesamt wurden 119 Verwarnungen ausgesprochen. Zudem wurden 25 Ordnungswidrigkeiten- und zwei Verkehrsverstoßanzeigen erstellt. Die meisten Verstöße (124) betrafen Geschwindigkeitsüberschreitungen. Darüber hinaus wurden unter anderem vier Verstöße gegen die Gurtpflicht, drei Fälle von verbotener Handynutzung am Steuer und eine unzureichende Ladungssicherung geahndet.

Im Bereich der Bökenförder Straßen stoppte die Polizei ein Fahrzeug, in dem zwei Kinder ohne Kindersitz oder andere Sicherung auf dem Beifahrersitz saßen, wobei das ältere Kind das jüngere auf dem Schoß hatte. Der Vater der Kinder, der das Auto lenkte, erhielt eine Verwarnung. Zudem führten die Beamten ein aufklärendes Gespräch zur Verkehrssicherheit mit ihm.

Die Polizei plant auch zukünftig solche Einsätze im gesamten Kreis Soest, um Verstöße konsequent zu ahnden und somit zur Steigerung der Verkehrssicherheit in der Region beizutragen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24