Am Dienstag (02.11.) wurden zwischen 11.30 Uhr und 17.00 Uhr zehn Strafanzeigen gefertigt und 38 Ordnungswidrigkeiten festgestellt. Acht Fahrern wurden Blutproben entnommen.
Kreis Steinfurt: Polizei kontrolliert Fahrzeuge auf der B54

Kreis Steinfurt (ost)
Am Dienstag (02.11.) stellte die Polizei der Kreisbehörde Steinfurt bei Kontrollen auf der B54 zahlreiche Verstöße fest. Zwischen 11.30 Uhr und 17.00 Uhr überprüften die Beamten zusammen mit der Bundespolizei und dem Zoll etliche Fahrzeuge.
Im Mittelpunkt der Kontrollen stand das Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln (BtM). Dazu bauten die Einsatzkräfte auf den Parkplätzen Ochtrup-Weiner Kontrollstellen auf.
Insgesamt erstatteten die Beamten zehn Strafanzeigen. Sie bezogen sich auf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, die illegale Einreise von Personen und das Fahren unter Alkoholeinfluss. Die Beamten stellten eine geringe Menge BtM sicher.
Außerdem entnahmen die Einsatzkräfte acht Fahrern Blutproben. Neben den strafrechtlichen Verstößen erfassten die Beamten insgesamt 38 Ordnungswidrigkeiten. Darunter fielen unter anderem Geschwindigkeitsüberschreitungen, unerlaubtes Überholen, unzureichend gesicherte Ladung und technische Mängel an Fahrzeugen. Ebenso wurden Verstöße gegen die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten festgestellt.
Wegen der festgestellten Verstöße untersagten die Einsatzkräfte insgesamt 15 Verkehrsteilnehmern die Weiterfahrt. Sie erhoben drei Sicherheitsleistungen und stellten 14 Verwarngelder aus.
Die Polizei kündigt an, künftig weiterhin verstärkt Verkehrskontrollen auf der B54 vorzunehmen und damit zur Erhöhung der Verkehrssicherheit an dieser Stelle beizutragen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
In Nordrhein-Westfalen stieg die Zahl der registrierten Drogendelikte von 70.510 im Jahr 2022 auf 73.917 im Jahr 2023, ein Anstieg um rund 4,8 Prozent. Damit verzeichnete Nordrhein-Westfalen 2023 die meisten Fälle aller Bundesländer. Die Zahl der aufgeklärten Fälle nahm von 63.352 auf 65.532 zu, die Zahl der Tatverdächtigen von 56.367 auf 57.879. Darunter waren 2023 insgesamt 51.099 Männer und 6.780 Frauen, gegenüber 49.610 Männern und 6.757 Frauen im Vorjahr. Die Zahl der nicht deutschen Tatverdächtigen stieg von 16.655 auf 18.722.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden (9,92 %), 13.559 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (2,13 %), 3.764 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,59 %) und 556.792 übrige Sachschadensunfälle (87,36 %). Nach Ortslage wurden 55.296 Unfälle innerorts (8,68 %), 17.437 außerorts ohne Autobahnen (2,74 %) und 6.889 auf Autobahnen (1,08 %) angegeben. Bei den Unfällen kamen 450 Menschen ums Leben, 11.172 wurden schwer und 68.000 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








