Die Bundespolizei warnt vor den lebensgefährlichen Risiken, die entstehen, wenn Kinder im Gleisbereich spielen.
Kreis Unna: Gefahren durch spielende Kinder im Gleisbereich

Selm, Unna (ost)
Am 1. März wurde der Bundespolizei Dortmund gemeldet, dass mehrere Kinder im Bereich der Gleise spielten. Ein Streifenwagen konnte drei Kinder finden und sie ihren Eltern übergeben. Die Meldung ging um 14:25 Uhr bei der Bundespolizeiinspektion Dortmund ein. Sofort wurden die Gleise der betroffenen Strecke in Selm (Kreis Unna) gesperrt und ein Streifenwagen zur Örtlichkeit geschickt. Die Streife durchsuchte den Bereich und fand vor Ort drei Kinder. Die 12-Jährigen gaben an, kurz über die Gleise gelaufen zu sein. Dann hörten sie einen Warnpfiff, erschraken und liefen weg. Vor Ort trafen die Beamten auch die Mutter eines der Jungen an. Sie wurde ausführlich über die Gefahren im Bahnverkehr informiert. Nachdem alle Personalien festgestellt waren, wurden alle Beteiligten entlassen. Die Polizisten hoben die Sperrung der Strecke um 15:35 Uhr wieder auf. Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, wie leichtsinnig und lebensgefährlich es ist, sich im Gleisbereich aufzuhalten. Moderne Züge sind oft erst hörbar, wenn es bereits zu spät sein könnte. Außerdem können sie nicht ausweichen. Tödliche Gefahren drohen nicht nur vom Zugverkehr selbst, sondern auch von Betriebsanlagen wie stromführenden Teilen, Masten und anderer Infrastruktur. Durch den entstehenden Luftzug können bei durchfahrenden Zügen Gegenstände in Bewegung geraten, die sich direkt am Bahnsteig befinden. Betreten Sie die markierte Sicherheitslinie auf dem Boden erst, wenn der Zug steht.
Quelle: Presseportal








