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Kreis Unna: Polizei Dortmund setzt Kontrolldruck fort

Die Polizei Dortmund verfolgt weiterhin das Ziel, die Straßenkriminalität zu bekämpfen. In der letzten Woche wurden 254 Personen und 83 Fahrzeuge kontrolliert, 42 Platzverweise ausgesprochen und 39 Verkehrsverstöße geahndet.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Lfd. Nummer: 0245

Das Ziel der Polizei Dortmund ist es, die Stadt sicherer zu machen und die Straßenkriminalität sowie den gewerbsmäßigen Drogenhandel nachhaltig zu bekämpfen – und das wird weiterhin mit dem Präsenzkonzept „Fokus“ verfolgt.

In der letzten Woche, vom 13. bis 18. März 2026, erhöhten die Polizeibeamten ihre Präsenz in der Innenstadt und der Nordstadt. Insgesamt wurden an 84 verschiedenen Orten im Stadtgebiet 254 Personen und 83 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei wurden 42 Platzverweise ausgesprochen und Verfahren wegen insgesamt 39 Verkehrsverstößen eingeleitet.

Ein besonderer Erfolg war der 14. März, als um 22:00 Uhr in der Geschwister-Scholl-Straße eine Person kontrolliert wurde, gegen die drei Haftbefehle vorlagen. Diese wurden sofort vollstreckt. Kurz darauf, um 00:20 Uhr, stoppten die Beamten in der Innenstadt einen betrunkenen E-Scooter-Fahrer. Es wurde eine Blutprobe entnommen und eine Strafanzeige erstattet.

Auch am 16. März wurden die Maßnahmen zur Verkehrssicherheit und Kriminalitätsbekämpfung fortgesetzt. Auf der Steinstraße stellten die Beamten einen Fahrer fest, der unter dem Einfluss von Amphetaminen stand. Nach einer Blutprobe durfte er nicht weiterfahren und erhielt eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Gleichzeitig wurde auf der Bornstraße ein verdächtiges Fahrzeug gestoppt, dessen Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis hatte. Gegen Fahrer und Halter wurden Strafverfahren eingeleitet.

Am 17. März führte das gute Gespür der Beamten in der Nordstraße zur Sicherstellung eines gestohlenen E-Scooters, den eine 29-jährige Frau fuhr. Das Fahrzeug war als gestohlen gemeldet. Am Nachmittag um 15:30 Uhr wurde außerdem ein verbotenes Einhandmesser sichergestellt, das bei einer Pkw-Kontrolle gefunden wurde.

Am 18. März wurden gezielte Maßnahmen gegen den Drogenhandel ergriffen. Im Dietrich-Keuning-Park beobachteten Zivilkräfte einen bekannten Dealer bei Verkaufsgesprächen und fanden bei der Durchsuchung 12 Verkaufseinheiten Marihuana. Ein weiteres Strafverfahren und ein Platzverweis folgten am Platz am Apfelbrunnen, wo ein Dealer angetroffen wurde, der auf den Kreis Unna beschränkt ist.

Die Polizei Dortmund wird auch in Zukunft mit dem Konzept ‚Fokus‘ eine starke Präsenz im Stadtgebiet zeigen, um störende und strafbare Verhaltensweisen frühzeitig zu unterbinden und das Sicherheitsgefühl der Bürger nachhaltig zu stärken.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56.367 im Jahr 2022 und 57.879 im Jahr 2023. Im Jahr 2023 war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland, mit insgesamt 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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