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Kreis Unna: Schulbus kippt in Straßengraben

Ein Schulbusunfall auf dem Oberen Rheinermarkweg verlief glimpflich. Kinder wurden unverletzt evakuiert, Bergung dauert noch Stunden.

Beim Ausweichen geriet ein Schulbus gegen 13.15 Uhr in den Graben des Oberen Rheinermarkweges. Verletzt wurde niemand. Foto: Polizei MK
Foto: Presseportal.de

Iserlohn (ost)

Ein Zwischenfall ereignete sich heute Mittag mit einem Schulbus auf dem Oberen Rheinermarkweg, in der Nähe des Flugplatzes Rheinermark, jedoch ohne größere Konsequenzen.

Um 13.15 Uhr musste der Busfahrer einem entgegenkommenden Fahrzeug ausweichen, wodurch der Bus mit den rechten Rädern in den Graben geriet. Der Reisebus kippte leicht zur Seite und blieb am etwa 60 cm tiefen Hang stecken. Dadurch konnten sich die hintere Tür überhaupt nicht und die vordere Tür nur teilweise öffnen. Zu diesem Zeitpunkt waren sechs Grundschulkinder aus dem Kreis Unna im Bus. Die meisten konnten durch die schmale Türöffnung ins Freie gelangen. Ein Polizeibeamter, der außerhalb seiner Dienstzeit am Bus vorbeikam, half auch den letzten Kindern. Der Fahrer konnte aufgrund der engen Öffnung nicht selbst aussteigen und musste später von der Feuerwehr befreit werden. Die Eltern holten ihre Kinder ab und es wurde niemand verletzt. Der Rheinermarkweg ist derzeit (Stand 15.30 Uhr) gesperrt. Die Bergung wird voraussichtlich ein bis zwei Stunden dauern. Die Polizei sucht nach dem Fahrer oder der Fahrerin des entgegenkommenden Fahrzeugs und bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 9199-0. (cris)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, waren übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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