Taschendiebe nutzen Gedränge und Ablenkungen. Polizei informiert über Schutzmaßnahmen auf Wochenmärkten in St. Tönis und Kempen.
Kreis Viersen: Polizei informiert auf Wochenmärkten über Taschendiebstahl

Kreis Viersen (ost)
Taschendiebe nutzen oft Menschenmengen, kurze Unaufmerksamkeiten oder Momente, in denen Menschen abgelenkt sind. Um die Bürgerinnen und Bürger für dieses Thema zu sensibilisieren und über einfache Schutzmaßnahmen zu informieren, beteiligt sich das Team der Kriminalprävention und Opferschutz der Polizei Viersen auch in diesem Jahr an den Präventionstagen zum Thema Taschendiebstahl.
Hierfür besucht die Polizei die Wochenmärkte in St. Tönis und Kempen. Zusammen mit den örtlich zuständigen Polizeibeamtinnen und -beamten des Bezirksdienstes stehen die Präventionskräfte für Gespräche zur Verfügung und klären über typische Vorgehensweisen von Taschendieben auf. Interessierte können zudem erfahren, wie sie ihre Wertsachen im Alltag besser schützen und das Risiko eines Taschendiebstahls minimieren können.
Die Polizei ist an folgenden Terminen mit einem Informationsstand präsent:
Donnerstag, 8. Oktober 2026, 10 bis 12 Uhr in St. Tönis, Hochstraße
Freitag, 9. Oktober 2026, 10 bis 12 Uhr in Kempen, Buttermarkt
Die Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, am Informationsstand vorbeizuschauen, Fragen zu stellen und sich persönlich beraten zu lassen. /rb (868)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an gemeldeten Taschendiebstählen in Deutschland mit 39.519 Fällen. Im Jahr 2022 wurden 1.980 Fälle gelöst, während es im Jahr 2023 2.725 gelöste Fälle gab. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1.633 im Jahr 2022 auf 1.897 im Jahr 2023. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen stieg von 1.175 auf 1.442, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 458 auf 455 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.284 im Jahr 2022 auf 1.520 im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 37.321 | 39.519 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.980 | 2.725 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.633 | 1.897 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.175 | 1.442 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 458 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.284 | 1.520 |
Quelle: Bundeskriminalamt








