Jecken im Kreis Warendorf feierten friedlich, aber es gab Einsätze mit Karnevalsbezug und Alkoholkontrollen durch die Polizei.
Kreis Warendorf: Jecken feiern überwiegend friedlich

Warendorf (ost)
Die Narren im Bezirk Warendorf haben in den letzten Tagen hauptsächlich friedlich gefeiert.
Gelegentlich kam es nach oder während Veranstaltungen zu körperlichen Auseinandersetzungen oder Trunkenheitsfahrten. Insgesamt wurden Polizeibeamte zwischen Freitagabend (13.02.2026) und Sonntagmorgen (15.02.2026) zu fünf Einsätzen mit Bezug zum Karneval gerufen. 313 Fahrerinnen und Fahrer von u.a. Autos, Fahrrädern, Motorrädern, E-Scootern oder Pedelecs wurden im selben Zeitraum kontrolliert.
In Telgte ist am Sonntagmorgen (15.02.2026, 00.40 Uhr) eine Kölnerin in ihrem Auto deutlich zu schnell auf der Straße Delsener Heide aufgefallen. An der K 50 stoppten Beamte das Fahrzeug, nachdem die 22-jährige Fahrerin zunächst Anhaltsignale ignoriert hatte. Ein freiwilliger Atemalkoholtest war deutlich positiv. Die junge Frau gab an, zuvor Alkohol konsumiert zu haben.
Auch ein 49-jähriger Telgter wurde Beamten am Samstag (14.02.2026, 18.00 Uhr) an der Straße Münstertor auf seinem Pedelec auffällig. Auch er war deutlich alkoholisiert.
In Ennigerloh erhielt ein 36-jähriger Mann mehrere Platzverweise im Rahmen der Karnevalsfeierlichkeiten. Nachdem er diesen nicht befolgte, nahmen ihn die Beamten zur Verhinderung von Straftaten in Gewahrsam. Der Ennigerloher wurde zunehmend aggressiv und leistete erheblichen Widerstand. Er sperrte sich und trat auch in Richtung der Beamten. Ein Ermittlungsverfahren ist eingeleitet.
Auch in Ahlen kam es während der Karnevalsfeierlichkeiten am frühen Sonntagmorgen (15.02.2026) an der Straße Westenmauer zu einer Auseinandersetzung, während der ein Sicherheitsdienst einschreiten musste.
Wir möchten darauf hinweisen, dass die Polizei konsequent gegen Störer und Straftäter vorgehen und Ermittlungsverfahren einleiten wird. Auch Alkoholkontrollen werden fortgesetzt: Für Ihre Sicherheit! Wer feiert und Alkohol trinkt oder Drogen konsumiert, sollte den Heimweg bereits im Voraus organisieren, Fahrgemeinschaften bilden oder auf Busse und Taxis setzen. Anstehende Karnevalsveranstaltungen werden, wie jedes Jahr, auch weiterhin teilweise von der Polizei begleitet.
Wir wünschen allen passiven und aktiven Karnevalisten auch an diesem Sonntag und morgen am Rosenmontag schöne und sichere Stunden. Im Notfall 110!
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367, während es 2023 57879 waren. Unter den Verdächtigen waren 2022 49610 Männer und 6757 Frauen, während es 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zur Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023, die 73917 Fälle verzeichnete, liegt Nordrhein-Westfalen nur knapp dahinter.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








