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Kreis Warendorf: Polizei appelliert an E-Scooter-Nutzer

Nach Verkehrsunfällen und Verstößen: Polizei mahnt zur Einhaltung der Vorschriften und Vermeidung von Unfällen. Kontrollen werden fortgesetzt.

Foto: unsplash

Warendorf (ost)

Nach mehreren Verkehrsunfällen mit E-Scootern im Kreis Warendorf und der Feststellung von verschiedenen Verstößen appelliert die Polizei an alle E-Scooter-Nutzer und Erziehungsberechtigte, die geltenden Vorschriften einzuhalten.

In den letzten Tagen ereigneten sich im gesamten Kreis mehrere Verkehrsunfälle, an denen E-Scooter beteiligt waren. Zudem wurden von Polizeibeamten wiederholt Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie Manipulationen an E-Scootern festgestellt. Technische Änderungen, die zu einer höheren Geschwindigkeit führen, führen zum Erlöschen der Betriebserlaubnis und können straf- und versicherungsrechtliche Konsequenzen haben. Das Fahren eines E-Scooters ohne die vorgeschriebene Versicherung ist ebenfalls strafbar.

Die Polizei möchte in diesem Zusammenhang auf die wichtigsten Vorschriften hinweisen:

Der Appell der Polizei richtet sich insbesondere an Erziehungsberechtigte. Eltern sollten sicherstellen, dass ihre Kinder die gesetzlichen Anforderungen für die Nutzung eines E-Scooters erfüllen und die Verkehrsregeln kennen. Ein Gespräch über die Risiken und die Verantwortung im Straßenverkehr kann dazu beitragen, Unfälle zu vermeiden.

Die Polizei wird die Überwachung im Kreis Warendorf fortsetzen. Das Ziel ist es, die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen und Verstöße konsequent zu ahnden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle, was 8,68% entspricht, außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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