Die Polizei NRW beteiligte sich an der europaweiten Aktionswoche ROADPOL Speed. Bei einem Kontrolltag wurden 475 Verstöße festgestellt.
Kreis Warendorf: Spitzenreiter beim Kontrolltag mit 76 km/h zu schnell

Warendorf (ost)
Ein häufiger Grund für Unfälle ist nach wie vor überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit. Daher beteiligte sich die Polizei NRW an der geplanten europaweiten ROADPOL Speed Aktionswoche vom 3. bis 9. August 2026.
Im Rahmen dieser Aktionswoche führte die Kreispolizeibehörde Warendorf gemeinsam mit dem Kreis Warendorf am Dienstag (04.08.2026) einen Kontrolltag durch, bei dem die Geschwindigkeit besonders überwacht wurde. Die Kontrollen konzentrierten sich diesmal auf den Bereich um die Polizeiwache Ahlen, wo insgesamt 475 Verstöße festgestellt wurden.
Von den 293 festgestellten Verstößen wurden 204 mit einem Verwarngeld und 78 mit einem Bußgeld belegt. Die übrigen 11 Verstöße bezogen sich nicht auf die Geschwindigkeit, wurden jedoch ebenfalls verfolgt und geahndet.
Ein Fahrer, der mit 146 km/h in einer 70er Zone unterwegs war, war trauriger Spitzenreiter an einer Messstelle der Polizei.
Sowohl der Kreis als auch die Polizei werden auch weiterhin die Geschwindigkeit von Autofahrern überwachen. Nicht nur an Schwerpunkttagen, sondern täglich müssen Fahrer zu jeder Zeit und an jedem Ort mit Kontrollen rechnen. Denn zu schnelles Fahren ist eine der Hauptursachen für schwere Unfälle mit schwerwiegenden Folgen auf unseren Straßen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts wurden 55.296 Unfälle verzeichnet, was 8,68% aller Unfälle ausmacht. Außerorts (ohne Autobahnen) ereigneten sich 17.437 Unfälle, was 2,74% entspricht, während auf Autobahnen 6.889 Unfälle verzeichnet wurden, was 1,08% aller Unfälle ausmacht. Im Jahr 2023 gab es insgesamt 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte auf den Straßen Nordrhein-Westfalens.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








